Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Mastlé,_Pic,_SaslonchTrotz Wärme habe ich mich wieder einmal auf gemacht und ich bin gewandert, von der Wärme weg. Dieses Mal ging es auf die Panascharte im Grödnertal.

Dieses Jahr hat es in sich, ich bekomme mehrmals Besuch, meist für kurze Zeit nur, manchmal auch in einem Hotel wohnend. Aber alle haben sie das selbe im Sinn: wandern gehen. Und auch so Freunde aus der USA, die sich auf die Alpen und ihre Schönheit freuten und mit mir eine etwas anspruchsvollere Wanderung machen wollten. Auf die Panascharte.
Diese liegt bei Wolkenstein in Gröden und so sind wir eines frühen Morgens in Richtung Grödnertal gefahren, wo es bei der Standseilbahn Raschötz los gehen sollte. Mit dieser gelangten wir zur Innerraschötzer Alm.
Die Wanderung ist etwas anstrengender und abwechslungsreicher als meine üblichen, manchmal eher gemütlichen. Doch wir lernen auf dem Weg auch Leute kennen, die mit ihrem Hund unterwegs waren. Die Bergstation liegt übrigens schon auf über 2.000 m Höhe und somit ist die Luft hier wesentlich frischer als unten in Meran.

Gut zweieinhalb bis 3 Stunden Aufstieg liegen vor uns, meine Wanderschuhe werden wieder etwas zu arbeiten haben. Denn dieses Mal gibt es auch Klettersteige und Drahtseil, was einen anstrengenden Untergrund verspricht.
Von der Bergstation aus nehmen wir den ausgeschilderten Weg Nr. 35. Der Weg ist bequem und gut und so gelangen wir zur Brogleshütte, einer Jausenstation. Nein, wir haben hier nicht angehalten. Auf dem Rückweg aber bestimmt!
Jetzt wird meine Kondition gefordert. Es geht einen steinigen, steilen Weg (Nr. 6) entlang. Drahtseil, Holztreppen, Klammern… wir steigen langsam aber stetig der Panascharte entgegen. Die Landschaft ist steinig, unwirklich, wie ich es mir auf dem Mond vorstelle. Aber die Aussicht ist atemberaubend.
Oben angekommen, überqueren wir die Panascharte und genießen den Ausblick. Und immer wieder frage ich mich: gibt es eine schönere Gegend als diese hier? Wir sind alle 5 begeistert und freuen uns, dass wir so perfektes Wetter haben.
Zurück gehen wir mit den Leuten mit dem Hund, die den Abstieg über die Mastlé Alm machen. Wir wären sonst mit der Seceda-Seilbahn wieder herunter nach St. Ulrich gefahren. Wir nehmen den Bus, um wieder zu unserem Auto zu kommen.. nicht ohne vorher jedoch einzukehren und uns erst einmal zu stärken.

Wir haben eine wundervolle Wanderung gemacht, meine Freunde aus der USA sind mehr als happy und ich auch. Den Tag danach habe ich jedoch einen Ruhetag eingelegt und mich auf Balkonien geräkelt. Jetzt bin ich wieder fit für neue Abenteuer!

Geislerspitzen-Mastle

Fotos: von creator-bz.FiatLUX at de.wikipedia (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], vom Wikimedia Commons, Wolfgang Moroder (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons

Von Terenten über die Astnerberg Alm und die Tiefrastenhütte auf der Eidechsspitze arrow-right
Next post

arrow-left Erfrischung am Göllersee
Previous post

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.