Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Naturno1Der Etschradweg ist einer der schönsten Strecken Südtirols und ist einer der meist gefahrenen Fahrradwege in der Region. Entspannung, Natur und Geschichte vereinen sich entlang des Flusses.

Eigentlich bin ich ja kein großer Fahrradfan, aber Maria, mit der ich ja die meisten Unternehmungen mache, ist auf das Fahrrad gekommen. Nachdem sie letztes Jahr schon durch Ernährungskontrolle um einiges leichter geworden ist, widmet sie sich dieses Jahr mehr ihrer Fitness. Sie hat mit Yoga begonnen und ist jetzt voll auf das Radeln umgestiegen. Und das nicht nur im Stadtgewirr, sondern auch an den Wochenenden. Also habe ich einmal meine Wanderschuhe in der Ecke stehen lassen und bin in den Sattel gestiegen.

Gefahren bin ich mit ihr entlang des Etschradweges, und zwar von Schlanders aus. Maria wusste, wie wir fahren musste, was eigentlich ja einfach ist, denn es geht immer parallel zum Fluss. Wir sind Richtung Göflan auf der Landstraße gefahren, dann über die Etschbrücke durch Obsthaine in Richtung Morter und Holzbrugg.
In Morter sind wir dann Richtung Latsch gefahren. Eigentlich hätte ich gerne hier angehalten, aber Maria wollte weiter. Mich hätte die Kirche interessiert, ich wusste, dass man da zu jeder Zeit hinein kann. Es gibt dort einen interessanten Flügelaltar. Auch hätte ich das Schloss Kastellbell spannend gefunden. Aber Maria war nicht zu erweichen. Und so sind wir auf der östlichen Seite des Ortes wieder raus und haben an der Weltkugel (eine Skulptur) die Strecke nach Kastelbell/Tschars genommen.
Hier sind wir durch wunderbare Obsthaine und -wiesen gefahren und bei strahlendem Sonnenschein habe ich die Natur mal von einem Sattel aus genossen. So sind wir nach Marein gekommen und sind dann am Gstirnerhof links abgebogen. Hier haben wir dann die Richtung Staben eingeschlagen.
In Naturns endlich hat sie sich erweichen lassen und wir haben eine Pause gemacht. Nicht, dass wir schon Stunden unterwegs waren, aber ich wollte jetzt auch nicht auf Rekordzeit nach Meran radeln. Es sollte ja schließlich auch entspannend sein.
Wir sind dann ca. eine dreiviertel Stunde später immer entlang der Bahngleise. Plaus, Rabland, Töll und Plars sind Ortschaften, an denen man vorbeifährt. In letzterem Ort haben wir dann die Bahnschienen unterfahren und sind einem kleinen Weg, wohl für Anlieger gedacht, bis nach Meran gefahren.

Alles in allem ist Radfahren gar nicht so ’schlimm‘. Ein wenig mit dem Gehen bzw. Wandern zu vergleichen, außer dass man dabei sitzt. Aber es zieht alles wesentlich schneller an einem vorbei, man hat nicht so abgeschiedene Natur.. ok, alles nur Ausreden. Ich mache bestimmt mit Maria noch öfters eine Radtour, denn es ist eine tolle Abwechslung zum Wandern.

foto: By No machine-readable author provided. PhilippSteiner assumed (based on copyright claims). [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons

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  • Carla

    15. September 2016 at 08:37 |

    Super! An das Fahrradfahren hab ich auch noch nicht gedacht, bin sonst eher der Wandertyp im Urlaub. Denke aber jetzt, dass ich bei meinem nächsten Urlaub in Meran und Umgebung auch einfach mal das Fahrrad schnappe und losradeln werde.

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