Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

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Ich wollte einfach wieder hin – ins Passeiertal. Es gefällt mir sehr und die Wanderungen sind immer besonders schön. Wenn auch lang, aber ich bin ja jetzt so richtig in Form. Meine Ernährungsumstellung macht sich immer mehr bemerkbar und ich habe viel länger Energie und vor allem sind meine Muskeln wesentlich besser.

Dieses Mal bin ich mit einer Gruppe fremder Menschen gegangen. Ein Bekannter eines Bekannten eines Freundes hat eine Tour zur Obisellalm organisiert und ich habe mich der Gruppe anschließen können. Also bin ich letztes Wochenende bis Gasthaus Oberöberst bei Vernuer gefahren. Denn hier auf dem Parkplatz haben wir uns alle getroffen. Insgesamt waren wir 12 Personen. Nicht gerade klein, die Gruppe..

Das Gasthaus liegt fast 1.400 Meter über dem Meeresspiegel. Ganze 850 m Höhenunterschied standen auf dem Programm, wie uns Sepp, unser Führer, erzählte. Dabei sollten wir ganze fünf Stunden unterwegs sein und der Weg an einigen Stellen recht steil werden. Na, da habe ich mich ja auf was eingelassen… (mehr …)

Irgendwie hat es sich im Bekanntenkreis inzwischen herumgesprochen, dass ich gerne mal etwas wandern gehe. Ansonsten mache ich ja eher leichtere Wanderungen, die man schon fast als Spaziergang bezeichnen könnte. Aber dieses Mal ging es doch schon mehr an die Substanz, als mich ein befreundetes Ehepaar fragte, ob ich nicht mit ihrer kleinen Gruppe am Wochenende den Passeier Höhenweg mitgehen wollte.

Ich bin ja schon einmal den Leiferer Höhenweg gegangen, was eine große Herausforderung war. Also sagte ich natürlich dieses Mal zu und freute mich auf einen tollen, langen Wandertag.

Fünf Stunden werden wir ca. unterwegs sein und ein Höhenunterschied bis zu 1.300 m werden wir bewältigen. Also: gute Wanderschuhe, ein Rucksack mit etwas zu trinken und ein Hut ist diesmal angesagt.

Morgens um 8 Uhr holen mich meine Bekannten ab und wir fahren bis nach St. Leonhard, wo wir das Auto stehen lassen, und fahren dann per Bus zur Römerkehre an der Jaufenpasstraße. Von hier geht es los auf dem Weg 12 A bis zur Flecknerhütte. Damit erreichen wir schon den höchsten Punkt der Wanderung und wir genießen die atemberaubende Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Die Sarntaler Alpen, die Zillertaler Alpen, die Stubaier und Ötztaler Alpen.. wir können uns gar nicht satt sehen. Mir fallen dabei die Menschen ein, die oft tagelang hier einsam vor Urzeiten entlang gingen und an die Macht der Götter glaubten bei solch einem überwältigenden Blick.

Weiter geht es bis zum Schlattacher Joch und dem Übelsee. Der Name ist nicht gerade einladend, aber es verbindet ihn auch mit einem bösen Hexenmeister.

Wir gehen weiter Richtung Hochalm auf dem Weg Nr. 15. Hier machen wir einen Stopp, für den ich sehr dankbar bin, denn meine Kondition ließ schon etwas nach. Es soll ja Spaß bringen und die vier geübten Wanderer nehmen viel Rücksicht auf mich.

Der Großteil unserer Wanderung liegt bereits hinter uns und von hier aus geht es zur Eggergrubalm und weiter vorbei an den Höfen von Eggen bis zur Kirche von Stuls. Hier in der Nähe hat man Funde aus dem Bronzealter gemacht, wie meine Begleiter mir erzählen.

Als wir später dann nach Stuls hineingehen, sind wir am Ende unserer Wanderung angelangt. Ich freue mich innerlich ein wenig, dass wir von hier aus nur noch den Bus nach St. Leonhard zurück nehmen brauchen. Ich bin recht ‚geschafft‘, wenn auch sehr glücklich mit der Wanderung. Sie war anstrengend und doch eigentlich sehr leicht. Gut dass ich richtige gute Wanderschuhe habe und auch gut, dass ich dieses Mal einen Hut auf hatte.

Als ich an diesem Abend auf meinem Balkon sitze und an meinem Salat knabbere, denke ich noch einmal an die wunderbaren Ausblicke, die wir an diesem Tag gehabt haben. An die Menschen, die vor Tausenden von Jahren diese Wege gegangen sind, um irgendeinen Ort zu erreichen, Verwandte zu besuchen. Und dass wir heute die selben Wege gehen, aber zum Vergnügen. Wie sich die Zeiten geändert haben..

Milch gehört zu den gesündesten Nahrungsmitteln. Ganz besonders für Kinder ist sie wichtig, aber auch später lieben alle Käse, Quark, Joghurt und viele weitere Milchprodukte. Südtirols Kühe produzieren 363 Millionen Liter Milch im Jahr. 6.000 Milchlieferanten gibt es insgesamt, die die Region beliefern. Zusammen mit dem Südtiroler Sennereiverband feiern sie bereits zum vierten Mal ein Fest hier zu Ehren der Milch. Am 25. und 26. August geht es auf die Fane Alm nahe der Ortschaft Vals bei Mühlbach im Pustertal. Dabei kann man nicht nur frische Milch trinken, hausgemachten Käse und viele weitere Milchprodukte probieren, sondern man erfährt auch viel Wissenswertes zum Beispiel über die artgerechte Tierhaltung, genfreie Milch, Verarbeitung und Veredelung und vieles weitere.

Man muss sich nur besondere Dinge einfallen lassen und schon funktioniert es! In diesem Fall ist es die ‚Schupf‘ beim Sessellift Breiteben in St. Walburg im Ultental. Die bietet etwas ganz besonderes an: einen Begrüßungstrunk zum Aufwärmen und als Muntermacher. Von 12 Uhr bis 13 Uhr jeden Montag bis zum 09. April gibt es hier einen aufwärmenden Drink, der gute Laune verbreitet.
Ein besonderes Highlight ist auch das Eisstockschießen und die Eisdisco in Pfelders im Passeiertal. Auf dem Natureislaufplatz kann man jeden Dienstag bis zum 03. April zu Discomusik Schlittschuhlaufen, Eisstock schießen oder Broomball spielen. Ab 20.30 Uhr Schlittschuhe können ausgeliehen werden und für die Gaumenfreuden ist ebenfalls gesorgt. Die Natureisbahn ist täglich von 10.00 bis 24.00 Uhr geöffnet.