Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

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Locherer-Bildstöckl 5Über eine gute Bekannte hatte meine Freundin die Möglichkeit bekommen, an einer Geh-Yoga-Wanderung teilzunehmen. Dabei konnte sie es einrichten, dass ich ebenfalls mit durfte. Es ging durch den Montiggler Wald und wurde vom Zentrum Tau organisiert.

Für mich etwas ganz neues, aber wieder mal war es Maria, die es entdeckt hat: Breathwalking. Oder auch Geh-Yoga. Dabei wird ganz besondere Aufmerksamkeit auf das Atmen während des Gehens gelegt. Bewusstes Atmen und Gehen, kombiniert mit Aufmerksamkeitsübungen. Das Ziel ist dabei, Stress besser abzubauen, mehr Vitalität zu bekommen und negative Energien in positive umzuwandeln. Dabei bekommt man klarere Gedanken. (mehr …)

Crocus vernus 1

Blumen sind für mich wichtig. Im zeitigen Frühjahr umgebe ich mich mit ihnen zuhause, noch bevor draußen in der Natur überhaupt ein Hauch davon zu sehen ist. So habe ich mich aber trotzdem diese Tage auf der Suche nach ihnen ins Frühlingstal begeben.

Nicht umsonst hat das Tal seinen Namen, denn hier blüht es als erstes. Und so auch jetzt.

Mein Startpunkt war der Parkplatz in Montiggl, einem Dorf in der Nähe von Eppan. Zum Glück ist alles ausgeschildert und ich weiß sofort, wo es zum Frühling geht. Auf dem Weg entdecke ich schon unzählige Leberblümchen, die aus der Ferne wie Veilchen aussehen, nur größer und heller. Aber auch Veilchen begegne ich und Schneeglöckchen. Unzählige wilde Krokusse und ich kann mich nicht satt sehen an der Farbenpracht. (mehr …)

Das Frühlingstal liegt beim Großen und Kleinen Montiggler See in einem Landschaftsschutzgebiet bei Eppan an der Weinstraße. Das Tal ist bei Wanderern und Naturliebhabern sehr beliebt, denn bereits im Februar, wenn alles noch kahl und trostlos aussieht, kleidet es sich mit einem Meer aus Blüten. Leberblümchen und Schneeglöckchen legen einen blau-weißen Teppich zu Füßen der Bäume, entlang des kleinen Angelbach und verzücken nicht nur die Wanderer, sondern auch die Insekten, die ihre erste Nahrungsquelle hier finden. Veilchen, Windröschen und Scharbockskraut prägen später das Blumenbild. Wer das Frühlingstal entdecken möchte, sollte gut drei Stunden für die Durchwanderung einkalkulieren. Man beginnt und endet dabei oberhalb des Kalterer Sees. Wichtigste Utensilie, die man mitbringen sollte: einen Fotoapparat!