Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

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Naturno1Der Etschradweg ist einer der schönsten Strecken Südtirols und ist einer der meist gefahrenen Fahrradwege in der Region. Entspannung, Natur und Geschichte vereinen sich entlang des Flusses.

Eigentlich bin ich ja kein großer Fahrradfan, aber Maria, mit der ich ja die meisten Unternehmungen mache, ist auf das Fahrrad gekommen. Nachdem sie letztes Jahr schon durch Ernährungskontrolle um einiges leichter geworden ist, widmet sie sich dieses Jahr mehr ihrer Fitness. Sie hat mit Yoga begonnen und ist jetzt voll auf das Radeln umgestiegen. Und das nicht nur im Stadtgewirr, sondern auch an den Wochenenden. Also habe ich einmal meine Wanderschuhe in der Ecke stehen lassen und bin in den Sattel gestiegen. (mehr …)

Ritterrüstungen auf der Churburg

Festa medievale Sluderno 1Auf Wunsch des Sohnes meiner Freundin bin ich dieses Jahr mit den beiden auf die Churburg gefahren. Sie ist die größte in Südtirol und hat eine bedeutende Ritterrüstung-Sammlung. Das interessierte natürlich unseren jungen Geschichtsfreund.

Die Churburg liegt in Schluderns im Vinschgau und ist eine hochmittelalterliche Burg. Im italienischen heißt sie Castel Coira.
Heinrich I von Montfort war Fürstbischof von Chur und ließ die Burg im Jahre 1250 erbauen. Nicht einmal 50 Jahre danach ging sie über in den Rivalen des Fürstbistums, den Herren von Matsch.
Bis zum Ende der Linie Matsch blieb sie auch in deren Händen und gelangte erst 1504 in den Besitz der Grafen Trapp. Wenige Jahre später war Kaiser Maximilian I hier auf der Burg zu Besuch. In den Jahrhunderten wurde die Burg stark erweitert und befestigt und hatte so ihr Ursprungsbild komplett geändert. Die Familie Trapp ist auch heute noch Besitzer der Burg.
So illustre Gäste kommen wohl heute nicht mehr auf die Burg. Aber dafür zahlreiche Gäste, die sie sich ansehen wollen und vor allem den Rittersaal. (mehr …)

Campo Tures.jpgZusammen mit meiner Freundin Maria bin ich vor nicht allzu langer Zeit wieder einmal auf Entdeckungswandern gegangen. Dieses Mal sind wir auf den Spuren des Tauferer Naturlehrpfades entlang.

Maria rief mich schon recht früh morgens an, um mich zu fragen, ob ich mit ihr und ihrem Sohn Alex nicht ‚eine Runde wandern‘ wolle. Sie hatte da an den Tauferers Naturpfad gedacht, weil es dort für Alex interessant sei und sie mit mir etwas ganz dringend besprechen wolle.
Natürlich habe ich zugesagt, obwohl ich mich eigentlich mit meiner Winterbepflanzung endlich einmal beschäftigen wollte. Aber eine Freundin, die meinen Rat braucht, hat natürlich Vorrang vor winterlichen Blümchen.
Maria hat mich zusammen mit Alex abgeholt und wir sind nach Sand in Taufers gefahren. Hier haben wir das Auto am Naturparkhaus abgestellt und sind losmarschiert.
Zunächst sind wir zum Rathausplatz, von wo aus wir dann entgegengesetzt der Sonne nach Norden gegangen sind. Nach wenigen Schritten sind wir rechts über den Fluss und hier bis zur Burgpromenade. Nochmals rechts und wir sind auf dem richtigen Pfad. (mehr …)

Hoch hinauf auf das Pederköpfl ging meine Wanderung dieses Mal. Ein toller Blick in das Martelltal mit den steilen Hängen, auf den Zufritt-Stausee und die Gletscherwelt waren die Belohnung.

Dieses Mal hat mich Maria angerufen. Ich habe sie mit meiner letzten Wanderung wieder ‚infiziert‘ und sie will raus an die frische Luft, in die Natur. Sie schlug mir eine Wanderung im Martelltal vor. Wow, da mussten wir erst einmal ein wenig fahren, um hin zu kommen. Aber kein Problem, ich fahre gerne.
Wir sind am hinteren Martelltal bis zur Einfahrt zur Enzianalm gefahren. Auf dem hiesigen Parkplatz haben wir unser Auto geparkt, unserem Ausgangspunkt also.
Auf der Straße sind wir ein wenig zurück bis zur Einfahrt. Von hier aus folgen wir der Beschilderung über die Forststraße bis zur Pederbrücke. Da es hier schon leicht ansteigend ist, gehen wir langsam und gemütlich. Zeit haben wir genug, die Landschaft will auch genossen werden.

Kurz darauf sehen wir die Beschilderung für den Steig 39, auf den wir abbiegen. Er führt zur Peder-Stieralm und bis zu unserem Endziel. Wir halten immer wieder an, genießen die Stille, den Vogelgesang, die Luft, die Sonne, das Grün, die Wildblumen auf Wiesen und am Wegrand. Es ist ein herrlicher Aufstieg, trotz dass es stetig nach oben geht nicht allzu anstrengend.
Als wir oben ankommen, stehen wir auf fast 2.500 Höhenmetern. Das merkt man: die Luft ist ganz anders. Aber vor allem der Blick von hier oben ist erhaben. Hinab in das Martelltal, die steilen Hänge, die zahlreichen Berggipfel, der Stausee mit seiner intensiven Farbe… wir sind begeistert. Und verweilen eine ganze Weile, um dieses Gefühl in uns aufzusaugen. Weit weg von allem, und doch Teil eines Ganzen… hier kann man es fühlen.
Zurück geht es über den Weg Nr. 33 ins Lyfital. Auch hier liegt wieder eine Alm, zu der wir dann auf dem Weg 10 kommen. Hier machen wir noch einmal ein Päuschen, bevor es dann auf dem Marteller Höhenweg in Richtung Forststraße geht. Und somit wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Wir sind etwas mehr als drei Stunden unterwegs gewesen, haben gut 7 km ‚abgewandert‘ und fanden den Höhenunterschied von knapp 500 m nicht so schlimm. Oder vielleicht werden wir auch einfach nur immer besser im Wandern? Es war jedenfalls eine ganz tolle Wanderung, die sich besonders im Sommer, wenn es im Tal heiß und stickig ist, lohnt. Hier kann man einmal richtig durchatmen und sich wieder befreien.

800px-Cheese_fondue_in_bread_04_12Überall sieht man jetzt wieder – wie jedes Jahr – Werbung für und um San Valentin, den Tag der Verliebten. Für Singles ist das immer eher ein Tag, den man umgehen möchte, aus dem Kalender streichen. Ich habe dieses Jahr etwas anderes getan: auf die Haideralm geladen.

Wenn man verliebt ist, dann sollte man diesen Umstand zwar jeden Tag zelebrieren, aber San Valentin ist einfach DER Tag zum Feiern. Singles haben da oftmals ein leichtes Problem: sie sind alleine, nicht verliebt, also nichts zum Feiern. Und da ich zu dieser Kategorie gehöre und noch so manche andere Freundin habe, die zwar ‚überzeugte‘ Singles ist (ich eher weniger), aber dann doch irgendwie zu viel darüber redet als dass sie so ganz glücklich zu sein scheint, habe ich mir gedacht: wir zelebrieren dieses Jahr auch, ein paar Tage vorher aber. Und dafür habe ich mir was romantisches und aufregendes zugleich ausgesucht: die Haideralm.

Ok, die Haideralm ist ein Skigebiet, im Vinschgau, das zusammen mit dem Skiparadies Reschenpass zusammengeschlossen ist. Und es liegt auch sehr viel Schnee, denn man kommt bis auf 2.700 Meter hoch. Doch man kann außer Ski laufen auch Schnee/-schuhwandern. Und zum Wandern durch den tiefen Schnee hatte ich ursprünglich ansetzen wollen. Doch aus banalem Grund wurde das nichts, denn eine Freundin hat Probleme mit der Hüfte, eine andere schaffte es zeitlich nicht und eine weitere hatte dazu gar keine Lust. Blieben nur zwei übrig und das war nicht Sinn der Sache. (mehr …)

Eine kleine Herbstwanderung entlang der Waale, um die Herbststimmung einzufangen – das sollte mich zum Ilswaal und zum Zaalwaal bringen.

Als ich mich entschloss, an diesem Wochenende einmal alleine wandern zu gehen, beschloss ich auch, das Auto zuhause stehen zu lassen. Stattdessen habe ich die Vinschger Bahn genommen und bin bis nach Schlanders gefahren. Die Fahrt alleine habe ich schon genossen, denn die herrliche Landschaft kann man auch im Vorbeifahren genießen.

Da viel Zeit war und die Sonne wunderschön schien, habe ich zunächst eine kleine Runde im Ortskern gedreht. Und einen richtig guten Cappuccino genossen.

Dann bin ich in Richtung Sonnenpromenade gegangen. Hier geht es in Richtung Schlandrauntal – interessanter Name und fast schon ein Zungenbrecher. Entlang der Promenade verläuft bereits so ein Wasserversorgungsgraben, in Südtirol als Waal bezeichnet. Diese werden seit Jahrhunderten gepflegt und gehegt, da sie die Wasserzufuhr zu Obstplantagen, Weinbergen etc. sind. Überall dort, wo eben sonst kein Wasser hinkommt und es im Sommer leicht austrocknen kann. Somit wird der Boden fruchtbarer gemacht und man kann anbauen. Eine Art, sich hier in den Bergen mit dem Nötigen zu versorgen.

Auf dem Weg zurück ins Dorf pflücke ich einen Apfel vom Baum und genieße die gesunde Frische. Auf dem Rückweg werde ich mir frische Äpfel mitnehmen, nehme ich mir vor.

Dem Wegweiser folgend stieg ich nun recht anstrengend nach oben zum Ilswaal. In dem Waldgebiet genieße ich die frische Luft, erfreue mich an der Farbenpracht des Herbstes und sammle Kastanien. Mein Blick fiel auf die St. Ägidius-Kirche und kurz überlegte ich, ob ich zu ihr hochsteigen soll. Ich verwerfe es.

In Kortsch steht ein Wegweiser, der zum Zaalwaal weist. Ich folge ihm, nicht ohne hin und wieder einmal Pausen einzulegen. Ich wollte ja gemütlich alleine mit mir verbringen und nicht irgendwohin hetzen. Der Weg ging eh steil nach oben und ich komme fast ins Schwitzen. Ich meine mich zu erinnern, der Waal liegt auf 1.000 m ü. d. M. Das muss man auch erst einmal erklimmen. Ok, ich musste keine 1.000 Meter hinauf, war ja schon sehr hoch. Jedenfalls lohnte es sich in jeder Hinsicht, denn ich hatte teils wunderbare Ausblicke auf das Tal. Bei den alten Mühlen mache ich dann erst einmal eine ausgiebige Pause und lausche der Natur. Oh ja, ich brauchte diese Wanderung so alleine…

Zurück gehe ich bis Kortsch und folge dann dem Weg Nr. 15 bis nach Schlanders. Hier gönne ich mir noch einen leckeren Cappuccino und erinnere mich, dass ich Äpfel kaufen wollte. Das tue ich auch und fahre dann mit der Bahn wieder zurück nach Meran.

Übrigens: das Bewässerungssystem, die Waale, im Vinschgau und besonders auf dem Sonnenberg, ist eines der ausgedehntesten Bewässerungssysteme in den Alpen. Die Benennung scheint aus dem lateinischen zu kommen, von aqualis. Der Waalweg dient/e dazu, diese Bewässerungsanlagen zu warten. Und heute auch als Spazier- bzw. Wanderwege. Im Vinschgau gibt es unzählige davon.

448px-Sulden-bachWas für ein Wetter – da kann man sich ja nur etwas indoor aussuchen, um nicht zuhause zu bleiben. Und ich habe mir dieses Mal ein Museum ausgesucht: das Messner Mountain Museum Ortles in Sulden. Da wollte ich schon längst mal hin. Meine Erwartung war hoch und sie wurde auch nicht enttäuscht. Es war überwältigend und absolut überzeugend. Die Berge sind mir gleich noch mehr ans Herz gerückt.

Das Museum liegt gleich hinter dem Gasthof ‚Yak&Yeti‘, was auch dem berühmten Bergsteiger Reinhold Messner gehört. Das Museum ist vor 10 Jahren eröffnet worden und auf gut 300 qm geht es rund um den Ortler und ums Eis.. brrr! (mehr …)

4309532630_467cd279cd_zDer Winter war dieses Jahr doch etwas merkwürdig. Wohl auch deswegen fühle ich mich manchmal müde, obwohl ich nichts getan habe. Aber irgendwie ist das Wetter doch anstrengend.
Und um genau dieser Müdigkeit zu entfliehen, habe ich mich entschlossen, noch einmal eine Schneewanderung zu machen. Denn das erste Mal hatte es mir ja schon so gut gefallen.
Also rufe ich einen Freund an und bitte ihn um Schneeschuhe. Eigene habe ich keine. Doch er ist nicht da und ich entscheide mich, trotzdem zu fahren. Dann eben ohne Tennisschlägern an den Füßen. So fahre ich an die Talstation Falzeben und hinauf geht es, mitten in mein Schneevergnügen. (mehr …)

Die Reimer Bergl AlmIch habe es immer schon einmal machen wollen. Seit Jahren denke ich: diesen Winter mache ich’s. Und doch habe ich es immer wieder verschoben. Doch dieses Mal war eine Freundin von mir zu Besuch und die wollte etwas aufregendes erleben, was sie noch nie zuvor gemacht hat. Und da habe ich entschieden: jetzt ist der richtige Zeitpunkt… zum Schneeschuhwandern.

Ich habe einen guten Freund und der hat einen Bekannten, der einen guten Bergführer kennt. Denn ausgesucht habe ich uns das Ultental. Das kenne ich noch gar nicht im Winter, wenn ich auch schon einmal dort war.

Den habe ich angerufen und letztes Wochenende war es dann soweit. Mit dem Auto sind meine Freundin und ich durch das Etschtal nach Lana, dann ins Ultental bis nach St. Walburg. Hier sind wir bis zum Damm des Zoggler Stausees und den Larchenberg hinauf bis zum Riem Hof. Das alleine war schon ein Abenteuer – fand meine Freundin.
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Die Trail Trophy

Radfahren an sich ist schon ein schöner Sport, beliebt besonders bei Familien. Aber Mountainbike und über Stock und Stein, ist was ganz besonderes. Und fordert jedem sein ganzes Können ab. Bei der Trail Trophy “Soulride Experience“ in Latsch vom 7. bis 9. Juni geht es um alles. Hier geht es auf einem der schönsten Trails in Südtirol darum, dem Biker-Kumpel zu zeigen, dass man der bessere ist. Dabei wird nicht eine lange Strecke, sondern mehrere kleine Sessions und Teilprüfungen abgelegt. Dabei ist der Kumpel vielleicht in einigen besser als man selber. Insgesamt sind es vier unterschiedliche Sessions und nicht immer wird die Zeit gemessen. Wichtig ist es, nicht zu gewinnen, sondern viel Spaß zu haben. Info und Anmeldung beim Amateursportverein Latsch.