Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

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VuSchenn1Der Herbst ist in Anmarsch, es wird kühler und wesentlich angenehmer. Eigentlich die passende Zeit für lange, ausgiebige Wanderungen, doch ich bin viel beschäftigt zur Zeit und brauche ausgleichende, kurze Naturwanderungen. Und da bietet sich der Schenna Waalweg wunderbar an.

Dafür bin ich dieses Mal nach Schenna gefahren und habe mich für den Waalweg entschieden. Aus zwei Gründen: zum einen machen in Schenna gerade Freunde von mir Urlaub und ich wollte sie natürlich besuchen. Zum anderen ist der Waalweg nicht anstrengend, in gut zwei Stunden Spaziergang hat man sich erholt von dem alltäglichen Stress.
Und so bin ich am späten Vormittag in die Pension, in der meine Freunde logieren, gefahren. Zusammen haben wir Mittag gegessen, wunderbar in der Sonne gesessen und viel erzählt. Da die zwei schon etwas älter sind, halten sie immer eine Mittagsruhe nach dem Essen und die Zeit habe ich dann genutzt und bin rauf zum Waalweg gegangen. Danach wollten wir uns noch einmal auf einen Café treffen… (mehr …)

623px-Sas_Rigais_von_Geisleralm

An diesem Wochenende sollte ich eine der schönsten Wanderungen bisher machen. Es sollte entlang des Adolf-Munkel-Weges im Villnösser Tal gehen, gleich unter den beeindruckenden Geisler-Felsmassiven in dem gleichnamigen Naturpark.

Samstag Abend rief mich Walter an, der Mann meiner Freundin Maria. Ob ich Lust hätte, einen der schönsten Wanderwege mit ihnen zu erkunden. Wie kann ich da nein sagen?
Am frühen Sonntag Morgen holen mich meine Freunde ab und wir fahren Richtung Bozen, dann Brixen und bei Klausen in den Naturpark Puez-Odle ins Völlnistal zur Zanser Schwaige. Hier lassen wir unser Auto stehen und beginnen unseren gut 10 Kilometer langen Wanderweg. (mehr …)

512px-Brixen_Milland_Maria_am_Sand_(14283)Dieses Mal ging unsere Tour – Maria war wieder dabei – wieder etwas weiter weg. Wir haben die Umgebung von Brixen erkundet und sind von Milland über Klerant bis nach Albeins gelaufen.

Maria rief an „Ich brauche deinen Rat, wie wäre es auf einer Wanderung bei Brixen?“ Für einen Rat hätte wahrscheinlich auch der Cappuccino im Café um die Ecke gereicht, aber offensichtlich lag mehr an dem Ganzen. Also sind wir am Wochenende nach Brixen gefahren. Genauer: nach Milland bei Brixen.

Milland ist eigentlich eine Fraktion der Stadt und liegt auf dem Weg nach St. Andrä. Interessanterweise hat der Ort eine alte Geschichte. Denn hier wurden Schalensteine aus vorchristlicher Zeit entdeckt. Ursprünglich war das Gebiet jedoch Sumpfgebiet. Älter als Brixen selber, ist der Ort im letzten Jahrhundert jedoch mit der Stadt ‚zusammengewachsen‘.

Gut 12 km wollten wir laufen, dabei nicht mehr als 360 Höhenmeter überwinden und in ev. 4 Stunden zurück sein. Das sollte reichen, um Maria einen ausführlichen Rat zu geben. (mehr …)

Apfelblüte1234Die Apfelblüte ist ein absolutes Spektakel im Meraner Land. Und da es jetzt die richtige Zeit ist, habe ich mich auf gemacht und bin den Schenner, bzw. auch Verdinser genannten, Waalweg entlang gegangen.

Nach langer Zeit hatte auch endlich einmal wieder meine Freundin Maria Zeit zu einer etwas leichteren Spaziergang-Wanderung. Sie war im Winter nicht so gut drauf, kränkelte etwas herum und hat dann im Januar angefangen, ihre Ernährung zu überdenken und mit Hilfe eines homöopathischen Arztes umgestellt. Jetzt geht es ihr viel besser, sie hat an Gewicht verloren und an Lebensfreude gewonnen. Sie hält hoffentlich durch und es wird bald wieder alles im perfekten Lot sein.
Eine immer wunderbare Wanderung ist, ganz besonders im Frühjahr, entlang der Waalwege. Diese alten Bewässerungssysteme sind so angelegt, dass sie durch die Anbauflächen gehen und größtenteils auch gut zu ‚belaufen‘ sind. Sie wurden einst – und auch heute noch teils – regelmäßig kontrolliert, dass alles sauber fließt. Wenn sich auch heute die Bewässerungssysteme größtenteils geändert haben.
Ich bin mit Maria rauf nach Schenna gefahren und habe dort mein Auto geparkt. Von hier aus sind wir zwei gemütlich losgegangen. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune.
Wir folgen der Beschilderung ‚Zum Waal‘ und erfreuen uns an den zahlreichen blühenden Obstbäumen, die auch in den Gärten hier blühen. Wir passieren den Gasthof Moareben und kurz danach den Gasthof Pircher. Danach folgen wir weiter der Beschilderung Richtung Waal und steigen eine längere Steintreppe herunter. Dabei genießen wir nicht nur den Duft der Natur, das Panorama und die warme Luft, sondern auch die Stille bzw. die Klänge der Natur. Wir begegnen niemanden und das genießen wir noch mehr. Als wären wir die einzigen hier weit und breit. Toll! Maria entspannt sichtlich mit jedem Schritt mehr und mehr. (mehr …)

Mutspitze von Dorf TirolDie Mut ist ein Berg oberhalb von Meran bzw. Dorf Tirol. Auf gut 1.200 m über dem Meeresspiegel liegen hier mehrere Bergbauernhöfe, die so genannten Muthöfe. Und dort bin ich wandern gegangen.

Das gute Wetter nutzend – denn zum Wochenende soll es schlecht werden – bin ich dieses Mal in der Woche gelaufen. Und auch gar nicht erst weit weg. Die Muthöfe liegen oberhalb von Meran und Dorf Tirol. Wobei das Wort Ebene mir nicht so wirklich in den Sinn kam, denn es ging mehr als ‚rauf und runter‘. Zahlreiche Wiesen erschienen mir eher wie ‚Cliffs of Mut‘ als einladende Hinlegewiesen.
Ich lasse mein Auto an einem der ersten Muthöfe stehen und mache mich auf in die nicht ebene Ebene.
Gut gerüstet marschiere ich die Straße ein wenig entlang und biege dann links ein zum Steig 23B. Durch blühende Apfelwiesen erreiche ich den Waldrand. Immer dem Steig 23B folgend komme ich nach einer Weile zu einer Gabelung und biege auf den 24B ein.
Ich brauche gut eineinhalb Stunden bis ich zum ersten Muthof komme. Hier halte ich erst mal an und verweile ein wenig, denn der Weg ist denn doch anstrengender als ich geplant hatte. Aber wunderschön! (mehr …)

Crocus vernus 1

Blumen sind für mich wichtig. Im zeitigen Frühjahr umgebe ich mich mit ihnen zuhause, noch bevor draußen in der Natur überhaupt ein Hauch davon zu sehen ist. So habe ich mich aber trotzdem diese Tage auf der Suche nach ihnen ins Frühlingstal begeben.

Nicht umsonst hat das Tal seinen Namen, denn hier blüht es als erstes. Und so auch jetzt.

Mein Startpunkt war der Parkplatz in Montiggl, einem Dorf in der Nähe von Eppan. Zum Glück ist alles ausgeschildert und ich weiß sofort, wo es zum Frühling geht. Auf dem Weg entdecke ich schon unzählige Leberblümchen, die aus der Ferne wie Veilchen aussehen, nur größer und heller. Aber auch Veilchen begegne ich und Schneeglöckchen. Unzählige wilde Krokusse und ich kann mich nicht satt sehen an der Farbenpracht. (mehr …)

Meine Entspannungswanderung ging dieses Mal ins Passeiertal. Dort wollte ich mir den Stieber Wasserfall einmal ansehen. Bekannte hatten mir von ihm erzählt und sehr empfohlen.

Im Moment habe ich eine sehr arbeitsreiche Zeit und daher sind meine Wanderungen doch eher kurz. Aber sie müssen auch immer sein. Denn ab und zu muss ich entspannen, den Kopf frei bekommen, um neues schaffen zu können.
Also bin ich an einem sonnigen Tag mit dem Auto ins Passeiertal gefahren. Genau genommen nach Moos. Hier parkte ich das Auto und marschierte los. Dummerweise hatte ich meine Kamera vergessen, denn Fotos wären dort gewiss nett gewesen.
Hier in Moos habe ich erst einmal die Straße in Richtung Platt genommen. Über die Holzbrücke über die Passeier und dann etwas weiter geht links ein Fußweg ab. Ein Schild sagt mir, dass es hier zum Wasserfall geht. Dann also mal los!
Ich habe wirklich nicht lange gebraucht, bis ich bei den Wasserfällen ankam. Etwas mehr als eine halbe Stunde vielleicht. Dabei bin ich durch Wald und Flur und pure Natur.
Die Wasserfälle sind spektakulär! Der Pfeldererbach stürzt hier 19 m und dann nochmals 18 m tief und fließt später ab in die Passer. Es ist laut in dem sonst idyllischen Wald, die Holzbrücke, die mehr als Aussichtsstandpunkt gesehen werden kann, passt wunderbar ins Bild und lässt mich die ganze Kraft des Wasserfalls spüren.
Zurück gehe ich dann kurzerhand an der Gaststätte Bad Sand vorbei. Ein Cappuccino rundet meinen Spaziergang ab und ich habe endlich wieder einen freien Kopf und kann mich auf neues konzentrieren.

Die Empfehlung meiner Bekannten kann ich nur weitergeben. Die Wasserfälle sind zu jeder Jahreszeit ein Spektakel und von Meran wirklich nur einen Katzensprung entfernt (29 km zeigt mein Tachometer). Der Weg ist familienfreundlich und nicht weit. Moos ist übrigens ein passender Name für diese Gegend. Moos gibt es hier reichlich!

640px-St._ValentinIch kann es kaum erwarten, dass der Frühling ausbricht. Schon zeigen sich die ersten Anzeichen, die ersten Blumen recken keck ihr gelbes, weißes, lila Köpfchen aus der Erde und verkünden Sonne und Wärme. Ich liebe den Frühling mit den hellen, bunten Farben und fange auch schon sehr früh an – eben jetzt – meine Wohnung in den hellen Farbtönen und Blumen zu dekorieren. Es ist wahrlich ein Erwachen aus dem Winterschlaf. Und sobald es sich wärmer anfühlt, die Sonne scheint, bekomme ich Frühlingsgefühle. Die sich bei mir aber in einem Saubermachmodus präsentieren und ich am liebsten alles neu machen würde. Frisch soll es sein, hell und nach Blüten duftend. (mehr …)

14631209688_bf389245d8_z Ich bin ein Fan von Märkten, ich gebe es zu, und jetzt in der Weihnachtszeit gibt es zahlreiche, wunderbare Weihnachtsmärkte. Am Wochenende habe ich Maria angerufen und bin mit ihr und ihrem Sohn Alex auf Tour in Brixen gewesen. Erst gewandert und dann geschlemmt.

 

Es ist wunderbare Luft und ich wollte raus und hatte Lust auf Weihnachtsfeeling. Also sind wir drei nach Brixen gefahren und haben dort in der Innenstadt geparkt. Ich hatte vorher schon geguckt, wo wir wandern können, nicht zu lang und weit, und wann der Weihnachtsmarkt ist.

Gleich nach dem (einmal recht frühen) Mittagessen habe ich die zwei abgeholt und wir sind auf in die schöne, historische Stadt.

Unsere Wanderung sollte über St. Andrä und Klerant und wieder zurück nach Brixen gehen.

Die Wanderung haben wir an der Unterdrittbrücke begonnen und sind zunächst Richtung Lüsen. Nach gut einem halben Kilometer sind wir rechts abgebogen und einen steilen Hang nach oben auf die flachen Wiesenhänge. Auf dem Weg 4-5 sind wir dann zum Mistroler Hof und später zum Moardorf gekommen. (mehr …)

Tisens_Pfarrkirche_Maria_Himmelfahrt

Bei Tisens denke ich eigentlich an Tilsen – ein Buchstabe mehr und schon etwas ganz anderes. Tilsen ist für mich der Inbegriff eines Käses, den ich früher sehr gerne gegessen habe. Tisens hat dafür aber anderes zu bieten!

Ich musste am Wochenende unbedingt mal raus und wollte nicht weit fahren. Da habe ich mich für das Tisener Mittelgebirge entschieden. Dieses liegt zwischen Meran und Bozen und ist ein herrliches Wandergebiet. Die gleichnamige Ortschaft hat nicht einmal 2.000 Einwohner und ist ein perfekter Ausgangspunkt für leichte Wanderungen in die Natur.

Ich bin nach Tisens gefahren und habe dort mein Auto stehen gelassen. Hier liegt das Schloss Katzenzungen (ein mächtiger Bau) mit der ältesten Rebe Europas. Bekannt ist die Umgebung hier auch für die Fahlburg, ein tolles Renaissance-Schloss und seit 500 Jahren in Familienbesitz.

Im Ort sehe ich mich ein wenig um und entscheide dann, Richtung Prissian zu gehen. Nach der Besichtigung der Tisener Pfarrkirche gehe ich die Hauptstraße entlang. Dabei sehe ich einen Wegweiser zum ‚Internationalen Filzkunstwanderweg‘. Das finde ich spannend und kann mir im ersten Moment gar nicht vorstellen, um was es sich hier dreht. Neugierig biege ich ab…

Nach einem kurzen Stück gelange ich zum Hotel Burggräfler. Etwas stutzig im Moment, entdecke ich dann gleich, wo es lang geht, um auf den Kunstwanderweg zu gelangen.
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