Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

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Ich wollte mich mit Freunden in Bozen treffen. Dummerweise sagten sie im letzten Moment ab, wo ich schon im Auto saß und zu ihnen fahren wollte. Nun ja, ich bin trotzdem hingefahren und bin endlich einmal dazu gekommen, die Oswaldpromenade entlang zu spazieren.

Die Wanderung, wusste ich, war nicht lang und in zweieinhalb Stunden würde ich die gut 8 Kilometer schaffen. Also bin ich nach St. Anton gefahren und habe dort geparkt. Von hier aus bin ich dann der Beschilderung nach auf die Oswaldpromenade gegangen. Ziel war St. Magdalena, was ein Weinanbaugebiet ist und zahlreiche Weinhöfe hat. Aber zwischendurch ist da noch die Burg Runkelstein, zu der ich einen Abstecher machen wollte.
Nach etwas weniger als einer halben Stunde bin ich an die Gedenktafeln des Karl Ritter von Müller gekommen, der diesen Weg geplant und dann auch umgesetzt hat. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf die doch recht große Stadt mit ihrer typischen Architektur. Auf einer Schautafel sieht man dann auch genau, was man sieht.
Hier biege ich ab zum Schloss Runkelstein, wo ich auch nicht lange danach ankomme.
Das Castel Roncolo (in italienisch) wurde im 13. Jahrhundert von den Brüdern von Wangen erbaut. Die Burganlage ist noch fast vollständig und besitzt einen schönen Innenhof, zwei Palais, ein Sommerhaus, einen Wehrturm und eine Burgkapelle darf auch nicht fehlen.

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Locherer-Bildstöckl 5Über eine gute Bekannte hatte meine Freundin die Möglichkeit bekommen, an einer Geh-Yoga-Wanderung teilzunehmen. Dabei konnte sie es einrichten, dass ich ebenfalls mit durfte. Es ging durch den Montiggler Wald und wurde vom Zentrum Tau organisiert.

Für mich etwas ganz neues, aber wieder mal war es Maria, die es entdeckt hat: Breathwalking. Oder auch Geh-Yoga. Dabei wird ganz besondere Aufmerksamkeit auf das Atmen während des Gehens gelegt. Bewusstes Atmen und Gehen, kombiniert mit Aufmerksamkeitsübungen. Das Ziel ist dabei, Stress besser abzubauen, mehr Vitalität zu bekommen und negative Energien in positive umzuwandeln. Dabei bekommt man klarere Gedanken. (mehr …)

Stoanerne Mandln - South Tyrol 02Magische Orte haben mich schon immer angezogen. Da ist es nicht verwunderlich, dass ich irgendwann einmal die Stoanernen Mandln entdecken musste. Viele Geschichten umranken diese Felsformationen, die von Menschenhand errichtet wurden. Hexen, eventuell schon Druiden, hatten hier ihren Treffpunkt für Rituale und mehr.

Die Stoanernen Mandln liegen im Sarntal. Ich habe eine verlängerte Wanderung hier an einem sonnigen, nicht allzu warmen Frühlingstag gemacht. Und nicht vergessen, mir einen passenden Reiseführer mitzunehmen, um darin dann vor Ort die Geschichten noch einmal nachzulesen. (mehr …)

Schloss Braunsberg, LanaMaria ist definitiv die vielseitigere von uns beiden und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich in letzter Zeit immer mehr mit Kunst beschäftigt. Und da liegt es nahe, auch einmal eine Wanderung in diese Richtung zu machen.
Und so hat sie mich einen frühen Nachmittag dieser sonnigen Tage abgeholt und mich ‚entführt‘. Auf den Skulpturenwanderweg.
Los ging es in Lana, wo wir in Oberlana direkt auf den Brandis Waalweg eingebogen sind. Vorbei am Kloster Lanegg und der St. Margarethen-Kirche sind wir bis zum Wasserfall. Wir sind durch Obstplantagen, Weinanbau und unter Kastanienbäumen gewandert. Die Aussicht von hier ist schon wunderbar.
Wir sind dann die so genannte Ländprommenade entlang gegangen und in Richtung Falschauer Biotop. (mehr …)

Algund 001Algund liegt nur wenig außerhalb von Meran und hier habe ich mit Freunden eine wunderbare Zeit verbracht. Mit Ausflügen, Wanderungen, Panorama bestaunen und einfach relaxen.

Wieder einmal hatte ich die Freude, dass mich ein paar Freunde hier in Meran besucht haben. Sie leben in der Türkei und haben ihren Urlaub in Südtirol dieses Jahr verbracht. Aber nicht bei mir zuhause, sondern in einem Hotel in Algund. Ganz offensichtlich wollten sie mir keine Umstände machen, aber auch den Status einen Rundum-Verwöhn-Hotels haben. Und ich habe sie dort natürlich getroffen.
Algund geht fast in Meran über, von mir Zuhause nur wenige Minuten Autofahrt. Hier liegt auch die bekannte Forst Brauerei, wer hat nicht schon einmal ein Bier von Forst getrunken? Der kleine Ort Algund ist umgeben von Obstbäumen und Weinanbau. Und genau das war es, was uns so viel Freude gemacht hat. Die Obstbäume blühen, der Wein zeigt seine Blütenansätze und die Wiesen sind voller bunter Blumen. Die Natur… meine Freunde haben sie wahrscheinlich noch mehr genossen als ich. (mehr …)

Frischer neuschneeMaria wollte mal wieder entspannt wandern und rief mich an. Wie wäre es mit Reinswald im Sarntal? Klar doch, bin immer dabei, egal wo, schön ist die Natur überall bei uns.

Eigentlich wollte ich noch eine Schneeschuhwanderung machen, doch Maria rief mich an und von Schneeschuhen wollte sie nichts wissen, aber wandern schon. OK, machen wir eben eine Schneewanderung draus, ohne entsprechende Schuhe, aber im Schnee.
Kurz darauf kam sie mich auch schon abholen und wir sind über Bozen ins Sarntal gefahren. Hier haben wir an der Talstation in Reinswald geparkt und haben uns Schal, Mütze und Handschuhe übergezogen und sind los gestapft. (mehr …)

Schnalser_WaalwegIm Moment bin ich auf Waal-Trip. Ich finde die gerade im Herbst so toll, weil sie mit ihrem leichten Geplätscher zum Rauschen der Blätter eine perfekte Melodie spielen. Und weil sie einfach einmalig sind.
Dieses Mal bin ich am Tscharser Waal entlang gegangen. Er gehört zu den längsten – ganze 11(!) km – und zu den schönsten. Letzteres wollte ich selber mal überprüfen.
Dafür bin ich bis nach Kastelbell gefahren. Auf dem Dorfplatz Köfelgut bin ich dann gestartet. Ein langer Weg lag vor mir, aber kein Höhenunterschied und in gut 2,5 Stunden zu schaffen. Auf geht’s!
Der Weg ist sehr leicht zu begehen, absolut ideal für Anfänger und eventuell etwas größere Kinder, die nicht zu schnell ermüden und ihre Energie hier austoben können. Ich folge dem Wanderweg Nr. 3 durch wunderbare Kastanienhaine. Ja, und ich habe auch welche gesammelt, denn der Herbst ist ja nun nicht mehr zu verleugnen. Und Kastanien sind eine wunderbare Herbstdekoration zuhause.
Der Mischwald ist voller spannender Geräusche, das Licht auf den Hängen ist wunderbar. Ich genieße jeden Schritt und denke im Stillen, das werden doch mehr als 2,5 Stunden. (mehr …)

VuSchenn1Der Herbst ist in Anmarsch, es wird kühler und wesentlich angenehmer. Eigentlich die passende Zeit für lange, ausgiebige Wanderungen, doch ich bin viel beschäftigt zur Zeit und brauche ausgleichende, kurze Naturwanderungen. Und da bietet sich der Schenna Waalweg wunderbar an.

Dafür bin ich dieses Mal nach Schenna gefahren und habe mich für den Waalweg entschieden. Aus zwei Gründen: zum einen machen in Schenna gerade Freunde von mir Urlaub und ich wollte sie natürlich besuchen. Zum anderen ist der Waalweg nicht anstrengend, in gut zwei Stunden Spaziergang hat man sich erholt von dem alltäglichen Stress.
Und so bin ich am späten Vormittag in die Pension, in der meine Freunde logieren, gefahren. Zusammen haben wir Mittag gegessen, wunderbar in der Sonne gesessen und viel erzählt. Da die zwei schon etwas älter sind, halten sie immer eine Mittagsruhe nach dem Essen und die Zeit habe ich dann genutzt und bin rauf zum Waalweg gegangen. Danach wollten wir uns noch einmal auf einen Café treffen… (mehr …)

623px-Sas_Rigais_von_Geisleralm

An diesem Wochenende sollte ich eine der schönsten Wanderungen bisher machen. Es sollte entlang des Adolf-Munkel-Weges im Villnösser Tal gehen, gleich unter den beeindruckenden Geisler-Felsmassiven in dem gleichnamigen Naturpark.

Samstag Abend rief mich Walter an, der Mann meiner Freundin Maria. Ob ich Lust hätte, einen der schönsten Wanderwege mit ihnen zu erkunden. Wie kann ich da nein sagen?
Am frühen Sonntag Morgen holen mich meine Freunde ab und wir fahren Richtung Bozen, dann Brixen und bei Klausen in den Naturpark Puez-Odle ins Völlnistal zur Zanser Schwaige. Hier lassen wir unser Auto stehen und beginnen unseren gut 10 Kilometer langen Wanderweg. (mehr …)

512px-Brixen_Milland_Maria_am_Sand_(14283)Dieses Mal ging unsere Tour – Maria war wieder dabei – wieder etwas weiter weg. Wir haben die Umgebung von Brixen erkundet und sind von Milland über Klerant bis nach Albeins gelaufen.

Maria rief an „Ich brauche deinen Rat, wie wäre es auf einer Wanderung bei Brixen?“ Für einen Rat hätte wahrscheinlich auch der Cappuccino im Café um die Ecke gereicht, aber offensichtlich lag mehr an dem Ganzen. Also sind wir am Wochenende nach Brixen gefahren. Genauer: nach Milland bei Brixen.

Milland ist eigentlich eine Fraktion der Stadt und liegt auf dem Weg nach St. Andrä. Interessanterweise hat der Ort eine alte Geschichte. Denn hier wurden Schalensteine aus vorchristlicher Zeit entdeckt. Ursprünglich war das Gebiet jedoch Sumpfgebiet. Älter als Brixen selber, ist der Ort im letzten Jahrhundert jedoch mit der Stadt ‚zusammengewachsen‘.

Gut 12 km wollten wir laufen, dabei nicht mehr als 360 Höhenmeter überwinden und in ev. 4 Stunden zurück sein. Das sollte reichen, um Maria einen ausführlichen Rat zu geben. (mehr …)