Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Posts in the Dolomiten category

Auf der Suche nach dem ultimativen Nass bin ich dieses Mal nach Lüsen im Eisacktal gefahren. Hier gibt es einen Naturbadeteich und den wollte ich mir gerne mal ansehen und vor allem ausprobieren.

So bin ich eines späteren Morgens auf ins Eisacktal gefahren. Lüsen ist eine kleine Ortschaft im gleichnamigen Tal und ist, trotz der kleinen Einwohnerzahl mit knapp über 1.500, touristisch erschlossen. Es war vor dem Jahr 1000 ein Waldgebiet der Bischöfe von Brixen. Die kleinen Dörfchen befinden sich alle auf einer Talseite. Nicht zu glauben, es gibt in dieser Idylle sogar Wellnesshotels, aber ich denke, Urlaub auf einem richtigen südtiroler Bauernhof ist das schönste hier.
Ich bin also in den kleinen Ort gefahren, um das kühle, erfrischende Nass auszuprobieren. Der Lüsener Naturteich ist nicht sehr groß, aber wunderschön von herrlicher Vegetation umgeben. Ganz in der Nähe gibt es sogar Tennisplätze bzw. ein Fußballfeld.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich auf Holzvorrichtungen oder einer Wiese zum Sonnenbaden hinzulegen oder setzen, es gibt eine Rutsche für Kinder (keine einfache, sondern eine mit Kurven und länger), die sich fröhlich ins kühle Nass fallen lassen. Man kann ganz gut schwimmen in dem sehr sauberen, klaren Wasser. Der Lüsener Badeteich ist übrigens nur im Juli, August und den halben September geöffnet. Danach wird es schon wieder zu kühl zum Baden.
Auf alle Fälle ist ein weiteres großes Plus hier in Lüsen, dass man das Baden an sich mit einer Wanderung in die Umgebung verbinden kann. Am besten vorher, damit man sich danach im kühlen Nass erfrischen kann. Wanderwege gibt es zahlreiche, in der näheren Umgebung, durch schattige Wälder, entlang der Sonnenseite des Tales.
Mir hat der Lüsener Badespaß sehr gefallen. Allein schon, weil es nicht überfüllt war, man wunderbare Möglichkeiten zum Sonnen sowie Baden hat und der Panoramablick auf eine enorm grüne Berglandschaft ist wie Meditation. Das Wasser ist glasklar und ist super erfrischend bei mehr als 30°C Lufttemperatur. Das schönste: er ist natürlich, kein Chlorgeruch, keine Haut, die sich ausgetrocknet und angegriffen anfühlt von der vielen Chemie in Badeanstalten. Sehr zu empfehlen und ich werde bestimmt noch einmal herkommen!

Terenten-PfarrkircheAuf die Eidechsspitze war eine anspruchsvolle Wanderung, zu der mich meine Wanderfreunde überredet haben. Ich sollte mich danach wirklich wie die Wanderkönigin fühlen!

Eines dieser Wochentage rief mich eine Freundin an, die in einer Gruppe Freunde sehr viel wandert und demnach auch super firm dadrin ist. Ob ich nicht mit auf die Eidechsspitze kommen wollte. Sie wollten morgens früh los nach Terenten, von wo aus man los marschieren würde. Ich dachte mir nichts dabei und sagte zu. Als es aber hieß, dass ich gute Wanderschuhe brauche, einen Wanderstock am besten und natürlich auch einen Rucksack mit etwas Proviant etc., da wurde ich etwas stutzig. Was würde auf mich zu kommen? (mehr …)

Mastlé,_Pic,_SaslonchTrotz Wärme habe ich mich wieder einmal auf gemacht und ich bin gewandert, von der Wärme weg. Dieses Mal ging es auf die Panascharte im Grödnertal.

Dieses Jahr hat es in sich, ich bekomme mehrmals Besuch, meist für kurze Zeit nur, manchmal auch in einem Hotel wohnend. Aber alle haben sie das selbe im Sinn: wandern gehen. Und auch so Freunde aus der USA, die sich auf die Alpen und ihre Schönheit freuten und mit mir eine etwas anspruchsvollere Wanderung machen wollten. Auf die Panascharte.
Diese liegt bei Wolkenstein in Gröden und so sind wir eines frühen Morgens in Richtung Grödnertal gefahren, wo es bei der Standseilbahn Raschötz los gehen sollte. Mit dieser gelangten wir zur Innerraschötzer Alm.
Die Wanderung ist etwas anstrengender und abwechslungsreicher als meine üblichen, manchmal eher gemütlichen. Doch wir lernen auf dem Weg auch Leute kennen, die mit ihrem Hund unterwegs waren. Die Bergstation liegt übrigens schon auf über 2.000 m Höhe und somit ist die Luft hier wesentlich frischer als unten in Meran. (mehr …)

Erfrischung am Göllersee

Göllersee 1Es ist heiß, die Sonne knallt, da gibt es nur eines: ab in den Badesee. Und ich bin zusammen mit ‚meiner‘ Familie (Maria, ihr Mann und ihr Sohn) zum Göllersee gefahren.

Maria, Walter und Alex wollten baden, ich sowieso. Aber Maria wollte trotz Hitze nicht auf zumindest einen Spaziergang verzichten. So haben wir uns den Göllersee ausgesucht. Hier kann man eine leichte Wanderung machen und anschließend sich in die erfrischenden Fluten des kleinen Sees werfen. So gedacht, so gemacht.
Also sind wir schon rechtzeitig am frühen Morgen los nach Aldein, denn hier liegt unser Badespaß. Das Auto haben wir in Burgstall bei Aldein stehen lassen und sind mit Picknick und Badesachen losgezogen.
Vom Aldeiner Hof sind wir auf dem Forstweg – schattig und frisch durch den Mischwald – der Markierung R gefolgt. Das steht wohl für Rotwand, denn das ist der Aussichtspunkt, den wir ansteuern. Von hier aus haben wir eine herrliche Übersicht und die lässt uns für ein paar Sekunden unser eigentliches Ziel vergessen. (mehr …)

Während eines Ausflugs habe ich eine ganz neue Entdeckung über mich gemacht: ich habe Höhenangst. Und das auf einer Wanderung am Dürrenstein in Prags.

Letzten Frühherbst bin ich mit Freunden hoch zum Berggasthof Plätzwiese gefahren. Von hier aus wollten wir eine etwas anspruchsvollere Wanderung zum Dürrenstein machen. Dabei brauchten wir etwas mehr als ‚Schlender‘-Kondition, gutes Schuhwerk und Lust auf ‚mehr‘. Alles war vorhanden, ich freute mich.
Los ging es am Parkplatz Plätzwiese zunächst einmal bis zum Gasthof selber. Etwas weiter befindet sich das Hotel Hohe Gaisl und kurz vorher geht ein Weg nach links. Hier überqueren wir wunderbare Wiesen, weitläufig und einladend. Wir erreichen den Dolomiten-Höhenweg Nr. 3 und folgen diesem nordwärts. Die Landschaft hat sich verändert. Es ist steil, mit Felsen durchsetzt auf Grashängen. Es ist die Südwestseite des Dürrensteins. Es gibt zahlreiche Kehren, um diesen inzwischen doch recht anstrengenden Weg nach oben zu klettern. (mehr …)

Frischer neuschneeMaria wollte mal wieder entspannt wandern und rief mich an. Wie wäre es mit Reinswald im Sarntal? Klar doch, bin immer dabei, egal wo, schön ist die Natur überall bei uns.

Eigentlich wollte ich noch eine Schneeschuhwanderung machen, doch Maria rief mich an und von Schneeschuhen wollte sie nichts wissen, aber wandern schon. OK, machen wir eben eine Schneewanderung draus, ohne entsprechende Schuhe, aber im Schnee.
Kurz darauf kam sie mich auch schon abholen und wir sind über Bozen ins Sarntal gefahren. Hier haben wir an der Talstation in Reinswald geparkt und haben uns Schal, Mütze und Handschuhe übergezogen und sind los gestapft. (mehr …)

Raus in die Natur – bei schlechtem Wetter irgendwie nicht der Hit. Und da erinnere ich mich gerne an Tage, wo das Wetter genau richtig war und ich neues entdeckt habe. So diesen letzten Sommer den Naturpark Trudner Horn.

Er ist wie viele Naturparks ein einmaliges Erlebnis. Die Natur verzaubert und bringt einem innere Ruhe, wie man sie sonst nirgends findet.
Den Naturpark Trudner Horn habe ich zufällig entdeckt. Als in beim Friseur saß und in einer Naturzeitschrift blätterte, wurde dieser Park vorgestellt. Und ich fasste sofort das Vorhaben, ihn mir selber anzusehen.
So bin ich einen wunderschönen Morgen in Richtung Fleimstaler Alpen. Der Naturpark wurde 1980 erst gründet und ist bekannt für seine enorme Artenvielfalt. Angefahren habe ich hier die Ortschaft Truden, wo sich das Naturparkhaus befindet. (mehr …)

langkofelDa ich zur Zeit nicht so viel zum Wandern komme, möchte ich euch von einer Wanderung erzählen, die ich im Frühjahr gemacht habe und die mich schwer begeistert hat. Ich bin entlang des Langkofels gegangen.

Die Wanderung ist nicht ohne: sie hat gut fünf Stunden gedauert, trotz dass sie nur 200 m Höhenunterschied hat, und wird als mittelschwer empfunden. Für mich inzwischen geübte Wanderin natürlich gut zu bewältigen. Wegen der Länge würde ich sie allerdings nicht unbedingt mit kleinen Kindern empfehlen.
Los ging meine Wanderung, die ich mal wieder mit meinem befreundeten Ehepaar Maria und Walter (und dieses Mal ohne ihren Sohn Alex) machte, in St. Christina. Hier haben wir den Sessellift zum bzw. nach Monte Pana genommen. Die Hochwiese, die wir hier überquert haben, war wunderbar und besonders im Frühjahr reizvoll. Wir haben einen weiteren Sessellift benutzt, um zum Mont de Seura zu kommen. Immerhin waren wir hier schon auf über 2.000 m Höhe. (mehr …)

Nun ist der Schnee doch noch gekommen, nachdem die meisten Angst hatten, er käme dieses Jahr gar nicht mehr. Und ich habe das gleich genutzt und habe eine Winterwanderung bei strahlendem Sonnenschein und richtiger Kälte von Tiers nach Völsegg gemacht.

Vielleicht ist Wanderung etwas zu hochtrabend gesagt, denn mehr als vier Kilometer sind es gar nicht. Aber im Schnee stapfen ist anstrengender als ohne und man kommt auch langsamer voran. Also sehe ich es als kleine Wanderung.
Losgegangen bin ich in Tiers am Brunnenplatz – als Orientierung, denn losgegangen bin ich in Wirklichkeit ja vom Parkplatz. Hier vom Dorfzentrum aus bin ich dann über die Forststraße in Richtung Völsegg. (mehr …)

Heuhütte Heuschupfe Südtirol
Jetzt kurz vor Weihnachten wollte ich gerne mal eine Schlittenfahrt machen. Und zwar durch das Fischleintal. Doch leider hat uns der Schnee da nicht wohlwollend entgegengesehen und wir sind stattdessen dann eben einfach wandern gegangen. Ich zusammen mit Maria, meiner besten Freundin und so häufigen Weggefährtin.

Los ging es in Bad Moos. Hier haben wir unser Auto abgestellt. Wir halten Ausschau nach dem Schild in Richtung Talschlusshütte und überqueren den Fischleinbach. Es geht durch Lärchenwiesen, die genutzt und immer wieder ‚aufgestockt‘ werden.
An der Fischleinbodenhütte (warum sind das bloß so lange Namen?) sind wir schon auf fast eineinhalbtausend Meter Höhe und mitten in den Sextener Dolomiten. Wir genießen den Ausblick, gucken auf die Sextener Rotwand genauso wie den Einser, Zwölfer und Elfer. Alle mehr oder weniger um die 3.000 Meter hoch. (mehr …)