Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

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Wieder einmal hatte ich Freunde aus der ferne zu Besuch und sie wollten aus verschiedenen Gründen sich Brixen ansehen.

Brixen ist eine alte, historische Stadt mit einem schönen Innenkern. Im Eisacktal gelegen, ist sie heute die drittgrößte Stadt Südtirols. Sie war schon vor Urzeiten Siedlungsort, wurde aber erstmals um 900 n. Chr. urkundlich erfasst. Die Stadt war Sitz verschiedener Fürstbischöfe bzw. Reichsfürsten. Und auch heute hat sie noch viel zu bieten. (mehr …)

Als ich mal wieder im totalen Stress war, habe ich mich kurzerhand am Wochenende entschieden, eine kurze Wanderung zu machen. Nicht zu lang, aber gerade so, dass ich mich entschleunige und wieder erde. Wohin sollte es also gehen? Ich habe mich für eine kurze Wanderung zur Fanesalm in St. Vigil in Enneberg entschieden.

Wieder einmal bin ich in einen Naturpark gefahren, um zu wandern. Es sollte nicht so anstrengend sein, da ich wenig Zeit hatte und auch nicht wirklich groß auf Anstrengung aus war. Die Fanesalm in St. Vigil in Enneberg ist von Pederü in knapp 2 Stunden erreichbar. Es sollten nur 600 Höhenmeterunterschied sein auf etwas mehr als 5 Kilometern. Dann also auf! (mehr …)

Den Winter nutze ich natürlich auch zum Wandern. Hier besonders das Schneewandern, was nicht immer mit Schneeschuhen sein muss. Dieses Mal möchte ich euch von einer Wanderung zum Cherz-Plateau erzählen.

An einem kalten Wintermorgen bin ich zum Campolongo-Pass gefahren. Hier wollte ich eine Schneewanderung mit Freunden machen. Es sollte ein unerwarteter Tag werden.

Wir trafen uns schon recht früh. Da wir aus verschiedenen Orten kamen, fuhren wir alle mit unserem Auto und parkten dieses hier am Campolongo-Pass.
Von hier aus ging es dann zunächst entlang der Straße in Richtung Corvara. Nach ein paar hundert Metern geht es dann rechts auf den Weg Nr. 3. Das ist der Jäger-Weg, der gleich hinter einem Felsen einbiegt. (mehr …)

Ich habe wieder mal eine kleine Wanderung unternommen, alleine und nicht allzu lang, aber trotzdem genauso spannend und schön. Ich bin – wieder mal – in der Alta Badia unterwegs gewesen. Und zwar dieses Mal von La Val bis zum Heiligkreuz La Crusc.

Im Sommer hätten mich hier blühende und duftende Wiesen erwartet, zu dieser Winterzeit sind es dafür eher leere und kahle. Jedoch ist es wunderbar still und nicht weniger beeindruckend durch die Wälder und über die Wiesen zu gehen.
Ich bewege mich hier zu Füssen des Sas dla Crusc oder auch Kreuzkofel mitten im Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Meine Wanderung geht zur Wallfahrtskirche und Hospiz. Hier haben alle Hügel und Erhebungen einen kirchlich bezogenen Namen, wie beispielsweise der Col dau Paternostri oder auch Gebetshügel.
Ich beginne meine Wanderung am alten Sägewerk von Spëscia auf dem Weg 13a. Ich passiere die Kreuzung und folge dem Weg bis Ciamplorët. Hier biege ich dann nach rechts auf den Weg 15a. Wunderbar der Weg durch den dichten Wald und das große Latschenfeld. Ich erreiche nach einer Weile eine Lichtung mit Felsblöcken. (mehr …)

Maria Weissenstein winterWährend ich auf den großen Schnee warte und mich schon auf Schneewanderungen freue, möchte ich heute über eine Schneewanderung berichten, die ich letztes Jahr gemacht habe. Oder war es schon vorletztes Jahr? Jedenfalls ging es dabei nach Maria Weißenstein vorbei an der Laab Alm.

Nicht alleine, aber mit sehr guten Freunden, bin ich im vergangenen Jahr von Deutschnofen, südöstlich von Bozen gelegen, bis hin zu dem weltbekannten Wallfahrtsort Maria Weißenstein gewandert. Im Schnee und mit Schneeschuhen. Die ca. 14 Kilometer sind wir in etwas mehr als vier Stunden gegangen.
Los gegangen sind wir an der Bar Arche, die am Pistenrand in Deutschnofen steht. Hier gibt es auch einen Parkplatz. Beliebt ist sie allerdings besonders deswegen, weil es hier einen Lift rauf zur Piste gibt und es sogar mehrmals Nachtski angeboten wird. (mehr …)

Olang von gosteIn einer kurzem Wanderung habe ich mir dieses Mal ein historisches Gebäude angesehen. Es handelt sich um den Untermühlbacher Kalkofen in Niederolang.

Es war Maria, die mich darauf aufmerksam machte, da sie darüber in einem Buch gelesen hatte. Kalköfen waren in Südtirol ein bäuerlicher Nebenerwerb, um ihre schon sehr karge Einnahme etwas aufzubessern.
Dafür wurden spezielle Öfen gebaut, in denen man den Kalk brennen konnte. Die Einnahmen durch den Verkauf dieses Kalkes kam der Gemeindekasse zu Gute.
Lang und Geiselsberg waren hier zwei wichtige Orte, wo man Kalk einst kaufte. Damit man weiss, wo ich mich befinde: im Pustertal. Hier in Olang habe ich mich mit einer Freundin getroffen und sie gleich nach besagtem Ofen gefragt. Sie hat mich dann auch sofort hingeführt. (mehr …)

Auf den Spuren von Luis Trenker

WP Luis TrenkerLuis Trenker ist wohl einer der berühmtesten Persönlichkeiten aus dem Alpenraum. Und ich dachte, ich wandere mal auf seinen Spuren, um mehr über ihn zu erfahren.

Luis Trenker wurde 1892 in Sankt Ulrich geboren. Sein Vater sprach Tiroler deutsch, seine Mutter hingegen ladinisch. So wuchs er zweisprachig auf. Er ging in Bozen zur Schule und war kurzfristig in der Lehre bei seinem Großvater im Elektrizitätswerk. Doch schien dies nicht seine Berufung zu sein und er ging auf die Bau- und Kunsthandwerkschule und lernte als Fremdsprache italienisch. Doch schon hier wurde er zum Bergführer und Skilehrer.
Nach dem ersten Weltkrieg studierte er Architektur in Graz. Und nahm sogar an den Olympischen Spielen in Charmoix 1924 teil. (mehr …)

Seis, Laranzer Wald - panoramioEs ist Pilzzeit. Jetzt gibt es überall Pilzgerichte, viele gehen hinaus in die Wiesen und Wälder und suchen nach diesen einzigartigen Leckereien. Ich war auf dem Pilzweg auf der Seiser Alm unterwegs.

Meine Wanderung ging dieses Mal auf die Seiser Alm, unter anderem auf den Pilzweg. Er ist nur sehr kurz, knapp mehr als einen halben Kilometer und an sich eigentlich auch schnell zu gehen. Doch man hält sich länger auf, um zu lernen, zu suchen und zu entdecken. (mehr …)

Mulin de Rudiferia de SuraIn letzter Zeit habe ich nicht viel Freiheit gehabt, dass ich lange Wanderungen unternehmen konnte und so habe ich lediglich den einen oder anderen kurzen Spaziergang gemacht. Einer davon war auf dem Naturlehrpfad Lärchenweg.

Um auf den Naturlehrpfad zu kommen, bin ich zunächst nach Sankt Kassian gefahren. Der Ort liegt auf mehr als 1.500 m Höhe in der Alta Badia und ist ein internationaler Touristenort. Meine kleine Wanderung sollte durch die Armentarola- und Störeswiesen gehen. Man kann den Lärchenweg auch als eine Art Besinnungsweg nehmen.
Ich habe mein Auto geparkt und bin dann vom Dorfzentrum zunächst zum Hotel Fanes gegangen. Von hier aus bin ich dann Richtung des Rü Hofes, der kaum 15 Minuten später vor meinen Augen liegt. Hier beginnt dann auch der Lärchenweg.
Er erfordert keinerlei Kondition, ist meist eben und auch bestens mit kleineren Kindern begehbar. (mehr …)

Auf der Suche nach dem ultimativen Nass bin ich dieses Mal nach Lüsen im Eisacktal gefahren. Hier gibt es einen Naturbadeteich und den wollte ich mir gerne mal ansehen und vor allem ausprobieren.

So bin ich eines späteren Morgens auf ins Eisacktal gefahren. Lüsen ist eine kleine Ortschaft im gleichnamigen Tal und ist, trotz der kleinen Einwohnerzahl mit knapp über 1.500, touristisch erschlossen. Es war vor dem Jahr 1000 ein Waldgebiet der Bischöfe von Brixen. Die kleinen Dörfchen befinden sich alle auf einer Talseite. Nicht zu glauben, es gibt in dieser Idylle sogar Wellnesshotels, aber ich denke, Urlaub auf einem richtigen südtiroler Bauernhof ist das schönste hier.
Ich bin also in den kleinen Ort gefahren, um das kühle, erfrischende Nass auszuprobieren. Der Lüsener Naturteich ist nicht sehr groß, aber wunderschön von herrlicher Vegetation umgeben. Ganz in der Nähe gibt es sogar Tennisplätze bzw. ein Fußballfeld.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich auf Holzvorrichtungen oder einer Wiese zum Sonnenbaden hinzulegen oder setzen, es gibt eine Rutsche für Kinder (keine einfache, sondern eine mit Kurven und länger), die sich fröhlich ins kühle Nass fallen lassen. Man kann ganz gut schwimmen in dem sehr sauberen, klaren Wasser. Der Lüsener Badeteich ist übrigens nur im Juli, August und den halben September geöffnet. Danach wird es schon wieder zu kühl zum Baden.
Auf alle Fälle ist ein weiteres großes Plus hier in Lüsen, dass man das Baden an sich mit einer Wanderung in die Umgebung verbinden kann. Am besten vorher, damit man sich danach im kühlen Nass erfrischen kann. Wanderwege gibt es zahlreiche, in der näheren Umgebung, durch schattige Wälder, entlang der Sonnenseite des Tales.
Mir hat der Lüsener Badespaß sehr gefallen. Allein schon, weil es nicht überfüllt war, man wunderbare Möglichkeiten zum Sonnen sowie Baden hat und der Panoramablick auf eine enorm grüne Berglandschaft ist wie Meditation. Das Wasser ist glasklar und ist super erfrischend bei mehr als 30°C Lufttemperatur. Das schönste: er ist natürlich, kein Chlorgeruch, keine Haut, die sich ausgetrocknet und angegriffen anfühlt von der vielen Chemie in Badeanstalten. Sehr zu empfehlen und ich werde bestimmt noch einmal herkommen!