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Weil es hier so schön ist

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Ich habe noch einmal das schöne Wetter ausgenutzt und bin wandern gewesen. Nicht zu lang, nicht zu weit, aber bei herrlichem Sonnenschein. Gegangen bin ich von Tramin an der Weinstraße bis… Tramin an der Weinstraße.

Die Strecke ist nicht weit, nicht ganz 8 Kilometer, und sollte eigentlich keine 3 Stunden dauern. Dabei gibt es einen sehr geringen Höhenunterschied, um die 200 m, also keine Kraxeleien.
Es ist ein sehr langgezogener Rundgang bis nach Kurtatsch an der Weinstraße und zurück. Gegangen bin ich mit einer sehr guten Bekannten aus Tramin, die den schönen Herbsttag mit mir nutzen und etwas mehr als spazieren gehen wollte. (mehr …)

Im Wolfsgrubener See

Er ist klein, nicht wirklich sehr tief und liegt total idyllisch: der Wolfsgrubener See auf dem Ritten. Ideal zum baden im Sommer.

Ich bin früh nach Bozen gefahren und rauf auf den Ritten, wo sich der See befindet. Der See hat eine kleine Landzunge, die ihn in zwei fast gleiche Hälften teilt. Auf ihr befindet sich das Hotel Ritten.

Der See ist sehr idyllisch in die Natur eingebettet. Schnell finde ich den absolut perfekten Platz für mich, wo ich auf dem Rasen mein Handtuch ausbreite und es mir gemütlich mache. Ich habe was zum picknicken und zu lesen mit gebracht, ich habe vor, den ganzen Tag hier zu verbringen. Langsam kommen auch mehr Menschen, Kinder, die im See spielen, mich aber beim erfrischen und schwimmen nicht beeinträchtigen. Alles verläuft sich und oftmals sehe ich nur aus Ferne zu.

Der See war mal Ende des letzten Jahrhunderts für eine Zeit gesperrt, denn die starke Algenbildung wirkte sich ungünstig auf die Wasserqualität aus. Heute hat man dem See einen neuen Frischwasserzugang gelegt, das Wasser fließt wieder ab und das Gewässer wird regelmäßig ‚gewartet‘. Der See hat eine maximal Tief von 4 m. Vor sehr langer Zeit wurde er hauptsächlich für Mühlen genutzt. Damals trocknete er auch fast noch gänzlich aus, da er nur durch Niederschlag zu seinem Wasser kam. Heute hat er ein besonders sauberes Wasser, dass auch regelmäßig geprüft wird.

Ich verbringe tatsächlich den ganzen Tag hier. Irgendwann hole ich mir mal ein Eis zwischendurch, aber ansonsten geniesse ich das relaxen am See. Immer wieder erfrische ich mich mal, doch schnell bin ich wieder trocken und springe schon wieder in den See. Als ich am Abend nach Hause fahre, fühle ich mich erholt und ein klein wenig wie aus dem Urlaub kommend.

Ich wollte mich mit Freunden in Bozen treffen. Dummerweise sagten sie im letzten Moment ab, wo ich schon im Auto saß und zu ihnen fahren wollte. Nun ja, ich bin trotzdem hingefahren und bin endlich einmal dazu gekommen, die Oswaldpromenade entlang zu spazieren.

Die Wanderung, wusste ich, war nicht lang und in zweieinhalb Stunden würde ich die gut 8 Kilometer schaffen. Also bin ich nach St. Anton gefahren und habe dort geparkt. Von hier aus bin ich dann der Beschilderung nach auf die Oswaldpromenade gegangen. Ziel war St. Magdalena, was ein Weinanbaugebiet ist und zahlreiche Weinhöfe hat. Aber zwischendurch ist da noch die Burg Runkelstein, zu der ich einen Abstecher machen wollte.
Nach etwas weniger als einer halben Stunde bin ich an die Gedenktafeln des Karl Ritter von Müller gekommen, der diesen Weg geplant und dann auch umgesetzt hat. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf die doch recht große Stadt mit ihrer typischen Architektur. Auf einer Schautafel sieht man dann auch genau, was man sieht.
Hier biege ich ab zum Schloss Runkelstein, wo ich auch nicht lange danach ankomme.
Das Castel Roncolo (in italienisch) wurde im 13. Jahrhundert von den Brüdern von Wangen erbaut. Die Burganlage ist noch fast vollständig und besitzt einen schönen Innenhof, zwei Palais, ein Sommerhaus, einen Wehrturm und eine Burgkapelle darf auch nicht fehlen.

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