Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

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Von Ulfas auf die Matatzspitze

Ulfas_i.PNeulich traf ich Maria in der Stadt. Wir sind einen Caffé trinken gegangen und dabei hat sie mich gefragt, ob ich an einem schönen, sonnigen Tag Lust hätte, mit ihr und Walter auf die Matatzspitze zu steigen. Nicht sehr hoch, aber immerhin mehr als 600 Höhenmeter zu erklimmen. Ja, gerne, ich wusste, dass man von dort einen wunderbaren Ausblick auf das ganze Passeierertal hat und ich konnte da bestimmt schöne Fotos schießen.

Dieser sonnige, schöne Tag war dann gleich am nächsten Tag und Maria rief mich früh an, ob ich spontan mit wollte. Vollkommen unvorbereitet griff ich nach meiner Kamera, zog Wanderschuhe an, nahm meine Windjacke und schon standen sie vor der Tür und holten mich ab.

Wir fuhren bis nach Moos in Passeier und parkten dort beim Bergweiler Ulfas. (mehr …)

450px-Neuhaus_bei_Terlan_4Da ich mich gerade sehr viel mit Schlössern und Burgen befasse – ein Freund von mir ist zu Besuch, der sich auf eben diese beide historischen Bauarten spezialisiert hat – habe ich eine Wanderung zur Burg Neuhaus über den Margarethenweg bzw. die Margarethenpromenade bei Terlan vorgeschlagen.

Die Sonne scheint herrlich, es ist noch etwas frisch, aber schon so, dass man zumindest bei einer Wanderung warm wird und schnell auch schon die Jacke ausziehen muss. Jedenfalls war es dann bei uns so.
Eigentlich ist es nicht wirklich eine Wanderung, sondern eher ein Spaziergang. Los geht es oberhalb von Terlan. Hier gehen wir die Möltner Straße entlang zum Schloss Maultasch bzw. Burg Neuhaus.
Die Margarethenpromenade wurde in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts vom Verschönerungsverein Terlan angelegt. Der Name kommt von der Landesfürstin Margarethe Gräfin von Tirol-Görz, die einst auf Schloss Neuhaus wohnte. (mehr …)

800px-Kastanien_am_boden12 Tage wird in Feldthurns der Esskastanie gehuldigt. Gourmets und Feinschmecker können in diesen Tagen die Kastanie in all ihrer Vileseitigkeit kennen lernen. Sie ist eine Frucht, die seit Jahrhunderten den Herbst einleitet und auch aus der Zeit bis zu Weihnachten nicht wegzudenken ist.  Die meisten kennen sie gebraten, geröstet, heiß dampfend aus der Schale gepellt. Auch im Eisacktal ist es nicht anders, aber es wird gerade in diesen Kastanientagen ihre wahre Vielseitigkeit gezeigt. Mit Kastanienmehl zu Brot verbacken, als Gemüsezugabe zu vielen Gerichten, als Kastaniensuppe oder auch leckerem Kastanienkuchen. Das Rahmenprogramm bietet zusätzlich ein Konzert auf dem Schloss Velthurns, diverse Wanderungen, einen Niglmarkt, Dankesgottesdienst und viele verschiedene Spezialitäten zum Verkauf. Infos gibt es beim Tourismusverein Feldthurns.

 

Das Foto ist von TiHa

Beim Schnapsbrennen zugeschaut

Man weiß ja, es wird irgendwie immer alles irgendwo gefeiert. Oder ein Tag der Offenen Tür veranstaltet. Da dürfen die Brennereien nicht fehlen. Am 6. Oktober ist der Nationale Tag der offenen Brennereien. Mit dabei sind mehrere Schnapsbrennereien in Südtirol, die Grappa mit dem Gütesiegel “Qualität Südtirol“ produzieren. Die Brennereien Zu Plun in Seis, Psenner in Tramin und Fischerhof in Girlan-Eppan öffnen ihre Tore und laden zu Führungen ein. Hier kann man Schritt für Schritt verfolgen, wie der Grappa entsteht. Dazu spielt traditionelle Musik und so manches Destillat darf verköstigt werden. Auch fehlt es nicht an typischen Spezialitäten. Dazu kann man mit den großen Meistern der Brennkunst plaudern und so manches Geheimnis entlocken. Achtung: nicht geeignet für Kinder! Informationen gibt es beim Tourismusverein Eppan.

Die Ötzi-Bike-Akademie

Nein, Ötzi ist bestimmt nie Rad gefahren. Aber die Rad-Akademie hat es in sich. Sie bietet allen Radsportlern und -begeisterten ein reichhaltiges Programm. Zum Beispiel kann man mit den professionellen Bikeguides eine Rad-Genuss-Tour rund um Naturns machen. Durch Obstplantagen, malerische Dörfer und zu historischen Sehenswürdigkeiten mit dem Rad. Wer schon immer mal den Sonnenaufgang in den Bergen erleben wollte, der kann einen Early Bird Ride probieren. Bereits um 4.30 Uhr geht es beim Ötzi-Bike-Shop morgens los. Mit Stirnlampe, Shuttle und Frühstück inklusive. Übrigens: man kann Mountainbikes, Rennräder und E-Bikes hier leihen. Anmeldungen für die Fahrten immer rechtzeitig machen, da viele nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zulassen. Mehr info auf www.oetzi-bike-academy.com

Ein Familienhotel in den Dolomiten – Sie suchen noch ein passendes Familienhotel? Die Dolomiten bieten hier im Fassatal eines der schönsten Hotels für die gesamte Familie. Das Hotel Renato befindet sich in Vigo di Fassa, eines der schönsten Ski- und Wandergebiete. Jetzt im Winter gibt es zahlreiche Angebote um Weihnachten und Silvester. Skischulen, in denen man in jedem Alter auf Ski laufen erlernt, spannende Schneeschuhwanderungen durch die leise verwunschene Winterwelt der Berge, aufregende Abfahrten auf Pisten im Skigebiet Campitello und über die Sellarunde und viele weitere Momente voller Aktivitäten. Das Familienhotel Dolomiten bietet aber auch Entspannung, gemütliche Abend in der Stube, Suiten zum Wohlfühlen, ein Wellnesszentrum für die Großen und Rutsche und Kinderschwimmbecken für die Kleinen. Die Küche verwöhnt mit gesunden, leckeren Gerichten aus der Region. Für die Kinder gibt es einen eigenen Miniclub, Giochele, der sie am Tag beschäftigt, wenn die Eltern einmal etwas alleine unternehmen wollen.

Tausende auf Skier unterwegs

Der internationale Volkslanglauf findet alljährlich immer am ersten Wochenende im Februar statt. Dieses Jahr werden gut 1.500 begeisterte Langläufer erwartet, die sich an zwei Tagen messen. Am Samstag, dem ersten Tag des Laufs, werden 30 km im freien Stil zwischen Toblach und Cortina gelaufen. Am Sonntag geht es dann nochmals mit ganzen 42 km zwischen den beiden Ortschaften im klassischen Stil. Der Volkslauf hat eine lange Tradition und wird bereits seit 1977 ausgetragen. Er gehört zu den Highlights der Wintersaison. Gelaufen wird dabei auf der stillgelegten Eisenbahnstrecke, die einst die beiden Ortschaften verband. Teilnehmen kann hier jeder, egal ob Profi oder Amateur-Läufer. An beiden Tagen jeweils anschließend an den Lauf die Preisverleihung.

Das diesjährige Biathlon Weltcuprennen findet vom 17. bis 20. Januar wieder in Antholz statt. Internationale Spitzensportler treffen sich hier zum Wettkampf um den Meistertitel beim IBU Biathlon World Cup. Antholz gehört schon seit gut 30 Jahren zu den traditionellen Austragungsorten dieser Disziplin und zieht alle Jahre wieder unzählige Begeisterte in ihren Bann. Es hat sogar ein eigenes Biathlon-Dorf, in dem man die Gewinner und sportlichen Leistungen gut zu feiern weiß. Die Athleten sind international und zeigen ihr ganzes Können. Es gibt das Biathlon für Herren sowie für Damen. Am 17. und 18. findet jeweils der Sprint für die Damen bzw. Herren statt, am 19. Verfolgung und am 20. die Staffel, jeweils erst die Damen, dann die Herren.

Klöckeln

Dieses Brauchtum gibt es vielerorts, wenn es auch oftmals ganz anders genannt wird. Klöckeln heißt übersetzt klopfen. In der Vorweihnachtszeit gehen die Klöckler jeweils an den drei Donnerstagen vor Heilig Abend durch die Dörfer und klopfen an die Haustüren. Sie hoffen auf milde Gaben und singen zum Danke ein Ständchen. Einst war das Klöckeln im gesamten Alpenraum verbreitet, doch wie vieles geht auch diese Tradition in der Moderne immer mehr unter. Doch in einigen Dörfern der Südtiroler Region wird das Brauchtum weiter gepflegt. Es gibt ähnliches Brauchtum auch in anderen Teilen Italiens, so zum Beispiel in Süditalien. Hier wird oftmals so auch für den guten Zweck gesammelt.

Die Benzinpreise sind hoch, da ist es gut, wenn man das Auto auch mal in den Urlaub schicken kann. In Südtirol kein Problem. Eine hervorragende Bahn- sowie Flugverbindung macht die Anreise leicht. Und im Urlaub ist man dann mit der MobilCard ganz flexibel. Mit ihr kann man alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen: Bahn, Nahverkehrsbusse, Wanderbusse (Wanderbus Kaltern, Tschöggelberg am Salten, am Ritten, Sarntaler Wanderbus und der Seebus Eppan), die Trambahn zum Ritten, die Standseilbahn zum Mendel und verschiedene Seilbahnen. Die Karte gibt es auch noch ausgeweitet: die MuseummobilCard, dann kommt noch jeweils ein Besuch in den über 80 Museen dazu. Radliebhaber werden sich für die BikemobilCard entscheiden, denn dazu gehört ein Leihfahrrad. Die Karten gibt es in den Tourimusvereinen und beim Südtiroler Verkehrsverbund.