Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

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Wieder einmal hat mich eine Freundin angerufen und gefragt, ob sie mit mir etwas besprechen könnte. Klar doch, sie könne gern zum Kaffee kommen. Nein, sie wolle lieber spazieren gehen, die Luft sei so schön. Also sind wir los zum Kastelruther Friedensweg auf der Seiser Alm.

Der Friedensweg geht zum Kofel, einem bewaldeten Hügel in Kastelruth. Er besteht aus 14 Stationen, die alle ein Friedenssymbol tragen.
Der Weg ist nurmehr einen Kilometer lang, also in weniger als 20 Minuten gehbar. Es gibt kaum Höhenunterschied und er ist natürlich für Jedermann geeignet. Der Weg beginnt beim Dorfplatz des Ortes. (mehr …)

Wieder einmal bin ich auf der Seiser Alm unterwegs. Und diesmal bilde ich mich geologisch weiter: auf dem Geologensteig.

Es ist eine Wanderung in den frühen Morgenstunden, um der Hitze nicht in die Quere zu kommen. Ein guter Freund von mir und gleichzeitig geologisch super versiert, nimmt mich mit auf eine Reise in die Erdgeschichte. Der Geologensteig befindet sich im Frötschleintal. (mehr …)

Frühling ist eine der schönsten Jahreszeiten. Ganz besonders weil er so bunt ist, so frisch, so hell und das Leben neu zu erwachen scheint. Deswegen liebe ich es, in diesen Monaten in Gärten zu gehen. In diesem Falle begab ich mich im Rahmen der Südtirol Balance ins Schloss Trautmannsdorf.

Bei Südtirol Balance dreht sich alles um Gesundheit, Ausgeglichenheit, Entspannung, aber auch Bewegung. Im Schloss Trautmannsdorf geht es um das Erlebnis der Sinne. Geboten werden 1.000 duftende und bunte Blüten und ein Workshop.
Durch die Teilnahme konnte ich bereits am Vormittag in den Garten und mich ein wenig einstimmen auf das Kommende am frühen Nachmittag. Ich entspannte mich ein wenig um dann  eine Kleinigkeit gegessen, bevor ich mich zum Treffpunkt am Besucherzentrum begab.

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Mit ist in letzter Zeit immer öfters bewusst geworden, dass wir in Südtirol in einer besonders gesunden Gegend leben. Nicht nur wegen der guten Luft, sondern vor allem, weil die Menschen hier wesentlich umweltbewusster sind, in allen Bereichen des Lebens. Der Trend zum natürlichen Lebensstil kommt hier deutlich zur Geltung.

Ich bin zur Zeit in einer Phase, wo ich alles so natürlich wie möglich haben möchte. Es gibt so viel ‚Fake‘ um uns, dass man schon fast nicht mehr unterscheiden kann, was ist original, was ist gemacht. Und dazu gehört einfach der ganze Lifestyle, von der Ernährung zur Fortbewegung und zum Wohnen.

Was ich in meinem täglichen Leben umzusetzen versuche, wird jedoch oftmals im Urlaub dann wieder vollkommen anders. Nicht so in Südtirol. Ich habe mal ein wenig recherchiert und habe auch so einiges dabei schon längst selber entdeckt.

Beispielsweise haben wir hier zahlreiche Bio-Hotels. Beispiel Tauber’s Vital-Hotel. Dort hatte ich mal Freunde, die ebenfalls auf ein gutes, sauberes Ambiente achten, und sie waren mehr als zufrieden. Hier wird einfach auf mehr geachtet: die Zutaten der Speisen sind regional und rigoros biologisch. Es wird auf Energiesparen geachtet, es wird so wenig Müll wie möglich produziert und die Struktur an sich ist biologisch akzeptabel. (mehr …)

Letzte Woche bin ich im Eisacktal auf Schloss Rodenegg gewesen, um dem Auftakt des diesjährigen Südtirol Balance beizuwohnen. Da bin ich ganz schön außer Atem gekommen.

Die Südtirol Balance bietet einen ganz besonderen Frühling in der Region an. Es geht um Wohlbefinden, Entspannung, Entschleunigen. Aber auch um Farben, Düfte, Aromen… die Sinne sollen geweckt werden. Ob Atmung, Genuss oder körperliche Entspannung, hier wird eine breite Palette geboten. Kraft tanken bei Gastgebern, die teilnehmen, geführt durch Experten, die wissen, was der gestresste Bürger braucht. Die Südtirol Balance gibt es von April bis Juni.

Ich bin bei einem Atem-Workshop gewesen, was den Auftakt im Eisacktal machte. Schloss Rodenegg war das perfekte Ambiente dazu. Wir waren eine kleine Gruppe, die lernen wollte, wie man richtig atmet.

Atmen ist ganz normal, wir machen das bis zu 15 mal pro Minute, habe ich gelernt. Unbewusst. Was ich weiß: die meisten atmen in den Brustkorb, ich atme meist in den Bauch seit einigen Jahren, was sogar gesünder sein soll. (mehr …)

Ich wollte mich mit Freunden in Bozen treffen. Dummerweise sagten sie im letzten Moment ab, wo ich schon im Auto saß und zu ihnen fahren wollte. Nun ja, ich bin trotzdem hingefahren und bin endlich einmal dazu gekommen, die Oswaldpromenade entlang zu spazieren.

Die Wanderung, wusste ich, war nicht lang und in zweieinhalb Stunden würde ich die gut 8 Kilometer schaffen. Also bin ich nach St. Anton gefahren und habe dort geparkt. Von hier aus bin ich dann der Beschilderung nach auf die Oswaldpromenade gegangen. Ziel war St. Magdalena, was ein Weinanbaugebiet ist und zahlreiche Weinhöfe hat. Aber zwischendurch ist da noch die Burg Runkelstein, zu der ich einen Abstecher machen wollte.
Nach etwas weniger als einer halben Stunde bin ich an die Gedenktafeln des Karl Ritter von Müller gekommen, der diesen Weg geplant und dann auch umgesetzt hat. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf die doch recht große Stadt mit ihrer typischen Architektur. Auf einer Schautafel sieht man dann auch genau, was man sieht.
Hier biege ich ab zum Schloss Runkelstein, wo ich auch nicht lange danach ankomme.
Das Castel Roncolo (in italienisch) wurde im 13. Jahrhundert von den Brüdern von Wangen erbaut. Die Burganlage ist noch fast vollständig und besitzt einen schönen Innenhof, zwei Palais, ein Sommerhaus, einen Wehrturm und eine Burgkapelle darf auch nicht fehlen.

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Die Montiggler Seen sind das ganze Jahr eine Wanderung wert, aber das Frühlingstal ist im Frühling ein ganz besonderes Erlebnis. Nirgends gibt es so eine Blumen- und Farbenvielfalt auf einmal zu sehen. Und das wollte ich dieses Jahr einfach erleben.

Zusammen mit ein paar Freundinnen bin ich auf eine Blumenwanderung gegangen. Oder auch Frühlingsspaziergang. Das Kalterer Plateau ist bekannt als eines der schönsten Wandergegenden. Der Montiggler Wald wird im Frühjahr zu einem Blumenmeer, in dem Buschwindröschen und Leberblümchen einen weiß-lila Teppich auslegen. Kaum zu übertreffen. Ich bin auch schon im Herbst hier gewesen, wo es einen Indian Summer zu bestaunen gibt und jeder Hobbyfotograf vom Auslöser seiner Kamera gar nicht mehr wegkommt. Dieses Mal jedoch ist es der Frühling, der uns lockte. (mehr …)

Heute möchte ich mal etwas über ein Thema schreiben, dass sehr viele Menschen angeht, aber viele nichts darüber wissen: einen allergiefreien Urlaub in Südtirol.

Da ich selber ein paar Allergien habe, ist ein unbeschwerter Urlaub für mich besonders wichtig. Meine ‚Probleme‘ sind Gluten und Laktose. Viele Menschen sind glutenunverträglich oder haben sogar die Zöliakie. Oder aber sind laktoseintolerant. Oftmals – auch das wissen viele nicht – laufen sie beide parallel, das heißt, ist man glutenunverträglich ist man es auch mit der Laktose.

Ich will auf beides hier nicht näher eingehen, denn das würde wahrlich ausarten. Aber was wichtig ist: was machen diese Menschen im Urlaub? (mehr …)

Schon als Kind bin ich gerne gerodelt und das hat sich eigentlich über die Jahre nicht verändert. Rodeln liegt mir mehr als Ski fahren. Und so war ich letztens mal wieder mit Freunden auf Rodeltour. Dieses Mal auf der Rodelbahn Raschötz bei St. Ulrich in Gröden.

Bald kommt der Frühling und der Schnee schmilzt, da muss man noch die letzten Wochen ausnutzen und fleißig im Schnee spielen. Und was ist da besser als Rodeln? Ein paar Freunde von mir hatten Lust drauf und ich bin natürlich mit. Ab nach St. Ulrich in Gröden. Dort erwartete uns eine fast 5 km lange Rodelbahn. Und Rodel konnten wir auch ausleihen, unten direkt an der Station.

Bei einem Höhenunterschied von fast 640 m vom höchsten Punkt über 2.000 m über dem Meeresspiegel war da viel Fahrt drin. (mehr …)

Der Egetmann-Umzug

Ich bin vor 2 Jahren dort gewesen, eher durch Zufall, dieses Jahr lasse ich es mir nicht entgehen: den Egetmann-Umzug in Tramin.

Zur Fasnacht findet in dem kleinen beschaulichen Ort Tramin an der Weinstraße der wohl merkwürdigste, verrückteste und lustigste Fasnachtsumzug überhaupt statt. Aber was ist die Fasnacht eigentlich und warum wird da soviel Tamtam gemacht? Es handelt sich hier um das Willkommen der Wachstumsphase der Natur und wird weltweit in allen Kulturkreisen zelebriert.

Im Tiroler Raum wird sie noch am ursprünglichsten gefeiert. Allerdings ist der Brauch, nur in dieser Nacht zu heiraten, weitgehend versiegt. Er ist auch keinesfalls mit dem zum Beispiel in Deutschland zu vergleichen. Der in Tramin ist meines Erachtens allerdings der merkwürdigste unter allen. Und das besondere an ihm ist, dass ein ganzes Dorf ’närrisch‘ wird. Übrigens: bei uns beginnt die Fasnachtszeit am 7. Januar, also nach dem Dreikönigsfest.

Zunächst einmal sei gesagt, dass es 5 € kostet, um mit dabei zu sein. Nicht mitmachen, sondern als Zuschauer, der allerdings mit einbezogen wird. Der Umzug mit den unterschiedlichsten Figuren geht durch die Straßen, Gassen und über Plätze des Ortes und keiner kommt an ihm vorbei. (mehr …)