Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Bild: SMG

Ausgiebig wandern auf der Schneid

Und wieder einmal bin ich auf der Seiser Alm gewesen. Ich habe eine lange und ausgiebige Wanderung auf der Schneid gemacht.

Ich bin, um ans Ausgangsziel zu kommen, nach Compatsch gefahren und habe dort dann die Seiser Alm Bahn genommen. Meine heutige Strecke sollte fast 1.000 Meter Höhenunterschied haben und gute 6 bis 7 Stunden dauern. Es galt, mehr als 20 km zu wandern. Ansonsten sollte (und war) die Wanderung nicht schwer, es brauchte nur Ausdauer.

In dem Schutzgebiet, in dem ich wandern wollte, dem Schlern-Rosengarten, galten strengste Regeln, die aber in allen Naturschutzgebieten gelten. Unter anderem Tiere nicht füttern, keinen Müll hinterlassen, nicht abseits der Wege laufen, nicht zelten oder Feuer machen (bei der Trockenheit?), keine Tiere oder Pflanzen aus dem Park entfernen und einiges mehr.

Mein Startpunkt für die eigentlich Wanderung war die Bergstation der Seiser Alm. Hier traf ich mich auch mit ein paar Freunden, denen ich mich anschließen wollte. Wir treffen uns am Info-Büro und gehen hier rechts vorbei in Richtung mehrerer Hütten: die Almrosenhütte und die Mahlknechthütte. Wir gehen stetig aufwärts und blicken zum Plattkofel. Wir überqueren einen kleinen Bach und gehen mal auf und mal leicht wieder abwärts bevor wir letztendlich an der Plattkofelhütte ankommen. Wir verschnaufen erst mal. Inzwischen sind wir auch alle irgendwie ins Gespräch gekommen, der eine und andere genießt die unglaublich schöne Natur mit den vielen Ausblicken, der andere schnattert fröhlich vor sich hin. Wir sind eine buntgemischte Gruppe von 8 Leuten.
Am Fassajoch erreichen wir dann den höchsten Punkt und genießen nicht nur den Ausblick, sondern auch die kühlere Temperatur und die Pause.
Zum Abstieg gehen wir dann am Berghaus Zallinger vorbei. Wir passieren das Hotel Tirler und erreichen dann letztendlich Saltria. Hier wird noch einmal etwas verschnauft, bevor wir uns auf den Weg nach Compatsch machen.

Zum Glück sind wir früh schon losgewandert, denn als wir gut 7 Stunden später wieder zurück kommen ist es warmer Nachmittag. Perfekt für einen Caffè und einen kleinen Snack. Denn zwischendurch haben wir nichts zu uns genommen.
Die Wanderung ist lang aber wunderbar und auch gar nicht schwierig. Der Schneidweg liegt übrigens zwischen der Mahlknechtjoch und der Plattkofelhütte.
Mir hat die Wanderung sehr gut gefallen, vielleicht mache ich sie noch einmal alleine. Dann aber anders herum.

eure Anna

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