Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Hoch hinauf auf das Pederköpfl ging meine Wanderung dieses Mal. Ein toller Blick in das Martelltal mit den steilen Hängen, auf den Zufritt-Stausee und die Gletscherwelt waren die Belohnung.

Dieses Mal hat mich Maria angerufen. Ich habe sie mit meiner letzten Wanderung wieder ‘infiziert’ und sie will raus an die frische Luft, in die Natur. Sie schlug mir eine Wanderung im Martelltal vor. Wow, da mussten wir erst einmal ein wenig fahren, um hin zu kommen. Aber kein Problem, ich fahre gerne.
Wir sind am hinteren Martelltal bis zur Einfahrt zur Enzianalm gefahren. Auf dem hiesigen Parkplatz haben wir unser Auto geparkt, unserem Ausgangspunkt also.
Auf der Straße sind wir ein wenig zurück bis zur Einfahrt. Von hier aus folgen wir der Beschilderung über die Forststraße bis zur Pederbrücke. Da es hier schon leicht ansteigend ist, gehen wir langsam und gemütlich. Zeit haben wir genug, die Landschaft will auch genossen werden.

Kurz darauf sehen wir die Beschilderung für den Steig 39, auf den wir abbiegen. Er führt zur Peder-Stieralm und bis zu unserem Endziel. Wir halten immer wieder an, genießen die Stille, den Vogelgesang, die Luft, die Sonne, das Grün, die Wildblumen auf Wiesen und am Wegrand. Es ist ein herrlicher Aufstieg, trotz dass es stetig nach oben geht nicht allzu anstrengend.
Als wir oben ankommen, stehen wir auf fast 2.500 Höhenmetern. Das merkt man: die Luft ist ganz anders. Aber vor allem der Blick von hier oben ist erhaben. Hinab in das Martelltal, die steilen Hänge, die zahlreichen Berggipfel, der Stausee mit seiner intensiven Farbe… wir sind begeistert. Und verweilen eine ganze Weile, um dieses Gefühl in uns aufzusaugen. Weit weg von allem, und doch Teil eines Ganzen… hier kann man es fühlen.
Zurück geht es über den Weg Nr. 33 ins Lyfital. Auch hier liegt wieder eine Alm, zu der wir dann auf dem Weg 10 kommen. Hier machen wir noch einmal ein Päuschen, bevor es dann auf dem Marteller Höhenweg in Richtung Forststraße geht. Und somit wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Wir sind etwas mehr als drei Stunden unterwegs gewesen, haben gut 7 km ‘abgewandert’ und fanden den Höhenunterschied von knapp 500 m nicht so schlimm. Oder vielleicht werden wir auch einfach nur immer besser im Wandern? Es war jedenfalls eine ganz tolle Wanderung, die sich besonders im Sommer, wenn es im Tal heiß und stickig ist, lohnt. Hier kann man einmal richtig durchatmen und sich wieder befreien.

Apfelblüte1234Die Apfelblüte ist ein absolutes Spektakel im Meraner Land. Und da es jetzt die richtige Zeit ist, habe ich mich auf gemacht und bin den Schenner, bzw. auch Verdinser genannten, Waalweg entlang gegangen.

Nach langer Zeit hatte auch endlich einmal wieder meine Freundin Maria Zeit zu einer etwas leichteren Spaziergang-Wanderung. Sie war im Winter nicht so gut drauf, kränkelte etwas herum und hat dann im Januar angefangen, ihre Ernährung zu überdenken und mit Hilfe eines homöopathischen Arztes umgestellt. Jetzt geht es ihr viel besser, sie hat an Gewicht verloren und an Lebensfreude gewonnen. Sie hält hoffentlich durch und es wird bald wieder alles im perfekten Lot sein.
Eine immer wunderbare Wanderung ist, ganz besonders im Frühjahr, entlang der Waalwege. Diese alten Bewässerungssysteme sind so angelegt, dass sie durch die Anbauflächen gehen und größtenteils auch gut zu ‘belaufen’ sind. Sie wurden einst – und auch heute noch teils – regelmäßig kontrolliert, dass alles sauber fließt. Wenn sich auch heute die Bewässerungssysteme größtenteils geändert haben.
Ich bin mit Maria rauf nach Schenna gefahren und habe dort mein Auto geparkt. Von hier aus sind wir zwei gemütlich losgegangen. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune.
Wir folgen der Beschilderung ‘Zum Waal’ und erfreuen uns an den zahlreichen blühenden Obstbäumen, die auch in den Gärten hier blühen. Wir passieren den Gasthof Moareben und kurz danach den Gasthof Pircher. Danach folgen wir weiter der Beschilderung Richtung Waal und steigen eine längere Steintreppe herunter. Dabei genießen wir nicht nur den Duft der Natur, das Panorama und die warme Luft, sondern auch die Stille bzw. die Klänge der Natur. Wir begegnen niemanden und das genießen wir noch mehr. Als wären wir die einzigen hier weit und breit. Toll! Maria entspannt sichtlich mit jedem Schritt mehr und mehr. (mehr …)

Mutspitze von Dorf TirolDie Mut ist ein Berg oberhalb von Meran bzw. Dorf Tirol. Auf gut 1.200 m über dem Meeresspiegel liegen hier mehrere Bergbauernhöfe, die so genannten Muthöfe. Und dort bin ich wandern gegangen.

Das gute Wetter nutzend – denn zum Wochenende soll es schlecht werden – bin ich dieses Mal in der Woche gelaufen. Und auch gar nicht erst weit weg. Die Muthöfe liegen oberhalb von Meran und Dorf Tirol. Wobei das Wort Ebene mir nicht so wirklich in den Sinn kam, denn es ging mehr als ‘rauf und runter’. Zahlreiche Wiesen erschienen mir eher wie ‘Cliffs of Mut’ als einladende Hinlegewiesen.
Ich lasse mein Auto an einem der ersten Muthöfe stehen und mache mich auf in die nicht ebene Ebene.
Gut gerüstet marschiere ich die Straße ein wenig entlang und biege dann links ein zum Steig 23B. Durch blühende Apfelwiesen erreiche ich den Waldrand. Immer dem Steig 23B folgend komme ich nach einer Weile zu einer Gabelung und biege auf den 24B ein.
Ich brauche gut eineinhalb Stunden bis ich zum ersten Muthof komme. Hier halte ich erst mal an und verweile ein wenig, denn der Weg ist denn doch anstrengender als ich geplant hatte. Aber wunderschön! (mehr …)

Crocus vernus 1

Blumen sind für mich wichtig. Im zeitigen Frühjahr umgebe ich mich mit ihnen zuhause, noch bevor draußen in der Natur überhaupt ein Hauch davon zu sehen ist. So habe ich mich aber trotzdem diese Tage auf der Suche nach ihnen ins Frühlingstal begeben.

Nicht umsonst hat das Tal seinen Namen, denn hier blüht es als erstes. Und so auch jetzt.

Mein Startpunkt war der Parkplatz in Montiggl, einem Dorf in der Nähe von Eppan. Zum Glück ist alles ausgeschildert und ich weiß sofort, wo es zum Frühling geht. Auf dem Weg entdecke ich schon unzählige Leberblümchen, die aus der Ferne wie Veilchen aussehen, nur größer und heller. Aber auch Veilchen begegne ich und Schneeglöckchen. Unzählige wilde Krokusse und ich kann mich nicht satt sehen an der Farbenpracht. (mehr …)

Meine Entspannungswanderung ging dieses Mal ins Passeiertal. Dort wollte ich mir den Stieber Wasserfall einmal ansehen. Bekannte hatten mir von ihm erzählt und sehr empfohlen.

Im Moment habe ich eine sehr arbeitsreiche Zeit und daher sind meine Wanderungen doch eher kurz. Aber sie müssen auch immer sein. Denn ab und zu muss ich entspannen, den Kopf frei bekommen, um neues schaffen zu können.
Also bin ich an einem sonnigen Tag mit dem Auto ins Passeiertal gefahren. Genau genommen nach Moos. Hier parkte ich das Auto und marschierte los. Dummerweise hatte ich meine Kamera vergessen, denn Fotos wären dort gewiss nett gewesen.
Hier in Moos habe ich erst einmal die Straße in Richtung Platt genommen. Über die Holzbrücke über die Passeier und dann etwas weiter geht links ein Fußweg ab. Ein Schild sagt mir, dass es hier zum Wasserfall geht. Dann also mal los!
Ich habe wirklich nicht lange gebraucht, bis ich bei den Wasserfällen ankam. Etwas mehr als eine halbe Stunde vielleicht. Dabei bin ich durch Wald und Flur und pure Natur.
Die Wasserfälle sind spektakulär! Der Pfeldererbach stürzt hier 19 m und dann nochmals 18 m tief und fließt später ab in die Passer. Es ist laut in dem sonst idyllischen Wald, die Holzbrücke, die mehr als Aussichtsstandpunkt gesehen werden kann, passt wunderbar ins Bild und lässt mich die ganze Kraft des Wasserfalls spüren.
Zurück gehe ich dann kurzerhand an der Gaststätte Bad Sand vorbei. Ein Cappuccino rundet meinen Spaziergang ab und ich habe endlich wieder einen freien Kopf und kann mich auf neues konzentrieren.

Die Empfehlung meiner Bekannten kann ich nur weitergeben. Die Wasserfälle sind zu jeder Jahreszeit ein Spektakel und von Meran wirklich nur einen Katzensprung entfernt (29 km zeigt mein Tachometer). Der Weg ist familienfreundlich und nicht weit. Moos ist übrigens ein passender Name für diese Gegend. Moos gibt es hier reichlich!

640px-St._ValentinIch kann es kaum erwarten, dass der Frühling ausbricht. Schon zeigen sich die ersten Anzeichen, die ersten Blumen recken keck ihr gelbes, weißes, lila Köpfchen aus der Erde und verkünden Sonne und Wärme. Ich liebe den Frühling mit den hellen, bunten Farben und fange auch schon sehr früh an – eben jetzt – meine Wohnung in den hellen Farbtönen und Blumen zu dekorieren. Es ist wahrlich ein Erwachen aus dem Winterschlaf. Und sobald es sich wärmer anfühlt, die Sonne scheint, bekomme ich Frühlingsgefühle. Die sich bei mir aber in einem Saubermachmodus präsentieren und ich am liebsten alles neu machen würde. Frisch soll es sein, hell und nach Blüten duftend. (mehr …)

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Kaum habe ich einen neuen Freund, bin ich schon mit ihm Pustertal wandern gegangen. Denn ich weiß, er liebt nichts mehr als die Natur zu erkunden und seine Freiheit zu genießen.

Ich bin verliebt! Bis über beide Ohren. Ja, ich weiß, gleich nach San Valentin, was ich mit Single-Freundinnen gefeiert habe, vielleicht etwas doof gelaufen. Aber ich denke, mein neuer Freund hätte mir sowieso keinen Strauss knallroter Rosen geschenkt. Aber das ist auch nicht wichtig, denn er ist so flauschig wie kein anderer, liebt es mit mir zu kuscheln und freut sich immer so sehr, wenn er mich sieht, dass es mich wortwörtlich umhaut. Mein Freund heißt Rudi. Ja, genau, ein typischer Name für die Berge. Er kommt auch von hier, genau genommen aus dem Ahrntal. Da hat er sich wirklich ein tolles Fleckchen Erde ausgesucht zum Wohnen. Und neulich bin ich mit ihm dann auch gewandert. Denn er liebt nichts mehr, als sich die Luft der Freiheit um die Nase wehen zu lassen, seine Füße in kalte Bachläufe zu halten und gemütlich auf einer Wiese zu picknicken. Er ist voll mein Typ!
Ausgeführt hat er mich ins Pustertal, in den Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Getroffen haben wir uns auf der Plätzwiese kurz nach dem Gasthaus Brückele im Altpragser Tal. Seine Freude mich zu sehen war so unglaublich überschwänglich, dass mein Herz vor Glück nur so gehüpft ist. (mehr …)

800px-Cheese_fondue_in_bread_04_12Überall sieht man jetzt wieder – wie jedes Jahr – Werbung für und um San Valentin, den Tag der Verliebten. Für Singles ist das immer eher ein Tag, den man umgehen möchte, aus dem Kalender streichen. Ich habe dieses Jahr etwas anderes getan: auf die Haideralm geladen.

Wenn man verliebt ist, dann sollte man diesen Umstand zwar jeden Tag zelebrieren, aber San Valentin ist einfach DER Tag zum Feiern. Singles haben da oftmals ein leichtes Problem: sie sind alleine, nicht verliebt, also nichts zum Feiern. Und da ich zu dieser Kategorie gehöre und noch so manche andere Freundin habe, die zwar ‘überzeugte’ Singles ist (ich eher weniger), aber dann doch irgendwie zu viel darüber redet als dass sie so ganz glücklich zu sein scheint, habe ich mir gedacht: wir zelebrieren dieses Jahr auch, ein paar Tage vorher aber. Und dafür habe ich mir was romantisches und aufregendes zugleich ausgesucht: die Haideralm.

Ok, die Haideralm ist ein Skigebiet, im Vinschgau, das zusammen mit dem Skiparadies Reschenpass zusammengeschlossen ist. Und es liegt auch sehr viel Schnee, denn man kommt bis auf 2.700 Meter hoch. Doch man kann außer Ski laufen auch Schnee/-schuhwandern. Und zum Wandern durch den tiefen Schnee hatte ich ursprünglich ansetzen wollen. Doch aus banalem Grund wurde das nichts, denn eine Freundin hat Probleme mit der Hüfte, eine andere schaffte es zeitlich nicht und eine weitere hatte dazu gar keine Lust. Blieben nur zwei übrig und das war nicht Sinn der Sache. (mehr …)

4281592047_c6a7c05f47_zGeburtstag feiern an einem der schönsten Orte der Welt: auf der Tuffalm im Schlerngebiet. Ich habe ein paar Freunde eingeladen und wir haben eine wunderbare Wanderung gemacht und anschließend auf einer der schönsten Almen angestoßen

Dieses Jahr hatte ich am Wochenende Geburtstag und, obwohl ich normalerweise da keinen Hehl daraus mache, habe ich dieses Mal ein paar Freunde eingeladen, mit mir zu feiern. Auf meine Art.
Ich habe auf der Tuffalm einen Tisch bestellt und ein paar Freunde aus der Umgebung eingeladen. Aber das Feiern musste sie sich erst noch verdienen 😀
Getroffen haben wir uns am späten Vormittag am Parkplatz zwischen Völs und Ums. Hier ließ jeder seine Kutsche stehen und wir gingen gemeinsam los. Keine Geschenke oder Blumen, denn wer will die auf einer Wanderung schleppen?
Wir folgten dem Weg Nr. 8 über den Völser Bach. Von hier ist es der Weg Nr. 2 in Richtung des Weihers. Die Sonne schien, es war blauer Himmel und gar nicht kalt. Oder jedenfalls uns nicht, denn wir waren einer wunderbare Gruppe von 8 Personen.
Beim Weiher biegen wir auf den Weg 1 und gehen leicht aufwärts. Die Runde ist schon fröhlich und unglaublich lustig.
Hier kommen wir nach gut einer Stunde zur Tuffalm, wo wir einkehren. Der Tisch ist bestellt, wunderbar gedeckt und Kerzen brennen. Wir setzen uns und bestellen aus der Karte mit zahlreichen typischen Tiroler Gerichten. Die meisten essen Knödel – was auch sonst! Eine Vorspeise für alle, dann jeder ‘sein’ Gericht. Und zum Abschluss habe ich Eis mit heißen Früchten bestellt, für alle. Selten habe ich sooo lecker gegessen. Und dazu noch in einer wunderbarer Runde lustiger, gut gelaunter Freunde. (mehr …)