Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Schon als Kind bin ich gerne gerodelt und das hat sich eigentlich über die Jahre nicht verändert. Rodeln liegt mir mehr als Ski fahren. Und so war ich letztens mal wieder mit Freunden auf Rodeltour. Dieses Mal auf der Rodelbahn Raschötz bei St. Ulrich in Gröden.

Bald kommt der Frühling und der Schnee schmilzt, da muss man noch die letzten Wochen ausnutzen und fleißig im Schnee spielen. Und was ist da besser als Rodeln? Ein paar Freunde von mir hatten Lust drauf und ich bin natürlich mit. Ab nach St. Ulrich in Gröden. Dort erwartete uns eine fast 5 km lange Rodelbahn. Und Rodel konnten wir auch ausleihen, unten direkt an der Station.

Bei einem Höhenunterschied von fast 640 m vom höchsten Punkt über 2.000 m über dem Meeresspiegel war da viel Fahrt drin. (mehr …)

Der Egetmann-Umzug

Ich bin vor 2 Jahren dort gewesen, eher durch Zufall, dieses Jahr lasse ich es mir nicht entgehen: den Egetmann-Umzug in Tramin.

Zur Fasnacht findet in dem kleinen beschaulichen Ort Tramin an der Weinstraße der wohl merkwürdigste, verrückteste und lustigste Fasnachtsumzug überhaupt statt. Aber was ist die Fasnacht eigentlich und warum wird da soviel Tamtam gemacht? Es handelt sich hier um das Willkommen der Wachstumsphase der Natur und wird weltweit in allen Kulturkreisen zelebriert.

Im Tiroler Raum wird sie noch am ursprünglichsten gefeiert. Allerdings ist der Brauch, nur in dieser Nacht zu heiraten, weitgehend versiegt. Er ist auch keinesfalls mit dem zum Beispiel in Deutschland zu vergleichen. Der in Tramin ist meines Erachtens allerdings der merkwürdigste unter allen. Und das besondere an ihm ist, dass ein ganzes Dorf ’närrisch‘ wird. Übrigens: bei uns beginnt die Fasnachtszeit am 7. Januar, also nach dem Dreikönigsfest.

Zunächst einmal sei gesagt, dass es 5 € kostet, um mit dabei zu sein. Nicht mitmachen, sondern als Zuschauer, der allerdings mit einbezogen wird. Der Umzug mit den unterschiedlichsten Figuren geht durch die Straßen, Gassen und über Plätze des Ortes und keiner kommt an ihm vorbei. (mehr …)

Wieder einmal hatte ich Freunde aus der ferne zu Besuch und sie wollten aus verschiedenen Gründen sich Brixen ansehen.

Brixen ist eine alte, historische Stadt mit einem schönen Innenkern. Im Eisacktal gelegen, ist sie heute die drittgrößte Stadt Südtirols. Sie war schon vor Urzeiten Siedlungsort, wurde aber erstmals um 900 n. Chr. urkundlich erfasst. Die Stadt war Sitz verschiedener Fürstbischöfe bzw. Reichsfürsten. Und auch heute hat sie noch viel zu bieten. (mehr …)

Als ich mal wieder im totalen Stress war, habe ich mich kurzerhand am Wochenende entschieden, eine kurze Wanderung zu machen. Nicht zu lang, aber gerade so, dass ich mich entschleunige und wieder erde. Wohin sollte es also gehen? Ich habe mich für eine kurze Wanderung zur Fanesalm in St. Vigil in Enneberg entschieden.

Wieder einmal bin ich in einen Naturpark gefahren, um zu wandern. Es sollte nicht so anstrengend sein, da ich wenig Zeit hatte und auch nicht wirklich groß auf Anstrengung aus war. Die Fanesalm in St. Vigil in Enneberg ist von Pederü in knapp 2 Stunden erreichbar. Es sollten nur 600 Höhenmeterunterschied sein auf etwas mehr als 5 Kilometern. Dann also auf! (mehr …)

Den Winter nutze ich natürlich auch zum Wandern. Hier besonders das Schneewandern, was nicht immer mit Schneeschuhen sein muss. Dieses Mal möchte ich euch von einer Wanderung zum Cherz-Plateau erzählen.

An einem kalten Wintermorgen bin ich zum Campolongo-Pass gefahren. Hier wollte ich eine Schneewanderung mit Freunden machen. Es sollte ein unerwarteter Tag werden.

Wir trafen uns schon recht früh. Da wir aus verschiedenen Orten kamen, fuhren wir alle mit unserem Auto und parkten dieses hier am Campolongo-Pass.
Von hier aus ging es dann zunächst entlang der Straße in Richtung Corvara. Nach ein paar hundert Metern geht es dann rechts auf den Weg Nr. 3. Das ist der Jäger-Weg, der gleich hinter einem Felsen einbiegt. (mehr …)

Wellness in Südtirol

Ich habe es mir einmal richtig gut gehen lassen in den letzten Wochen, denn ich wollte dem ganzen Weihnachtsstress nicht mehr hinterher laufen. Also habe ich mir ein Wellnesswochenende gegönnt. Und das mit allem drum und dran in einem Wellnesshotel.

Dazu gehört natürlich das Baden in Bädern, die angereichert sind mit den verschiedensten Zutaten.
Latsche ist ein sehr anregendes Bad, ich war froh, dass ich es am Tag gemacht habe. Es gibt die Latschenkiefer als Öl, als Pflegelinie und im Bad. Sie riecht natürlich stark nach Kiefer. Nicht jeder mag das, ich fand es angenehm. In Pflegeprodukten wie Cremes etc. ist sie natürlich milder. (mehr …)

Ich habe wieder mal eine kleine Wanderung unternommen, alleine und nicht allzu lang, aber trotzdem genauso spannend und schön. Ich bin – wieder mal – in der Alta Badia unterwegs gewesen. Und zwar dieses Mal von La Val bis zum Heiligkreuz La Crusc.

Im Sommer hätten mich hier blühende und duftende Wiesen erwartet, zu dieser Winterzeit sind es dafür eher leere und kahle. Jedoch ist es wunderbar still und nicht weniger beeindruckend durch die Wälder und über die Wiesen zu gehen.
Ich bewege mich hier zu Füssen des Sas dla Crusc oder auch Kreuzkofel mitten im Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Meine Wanderung geht zur Wallfahrtskirche und Hospiz. Hier haben alle Hügel und Erhebungen einen kirchlich bezogenen Namen, wie beispielsweise der Col dau Paternostri oder auch Gebetshügel.
Ich beginne meine Wanderung am alten Sägewerk von Spëscia auf dem Weg 13a. Ich passiere die Kreuzung und folge dem Weg bis Ciamplorët. Hier biege ich dann nach rechts auf den Weg 15a. Wunderbar der Weg durch den dichten Wald und das große Latschenfeld. Ich erreiche nach einer Weile eine Lichtung mit Felsblöcken. (mehr …)

Maria Weissenstein winterWährend ich auf den großen Schnee warte und mich schon auf Schneewanderungen freue, möchte ich heute über eine Schneewanderung berichten, die ich letztes Jahr gemacht habe. Oder war es schon vorletztes Jahr? Jedenfalls ging es dabei nach Maria Weißenstein vorbei an der Laab Alm.

Nicht alleine, aber mit sehr guten Freunden, bin ich im vergangenen Jahr von Deutschnofen, südöstlich von Bozen gelegen, bis hin zu dem weltbekannten Wallfahrtsort Maria Weißenstein gewandert. Im Schnee und mit Schneeschuhen. Die ca. 14 Kilometer sind wir in etwas mehr als vier Stunden gegangen.
Los gegangen sind wir an der Bar Arche, die am Pistenrand in Deutschnofen steht. Hier gibt es auch einen Parkplatz. Beliebt ist sie allerdings besonders deswegen, weil es hier einen Lift rauf zur Piste gibt und es sogar mehrmals Nachtski angeboten wird. (mehr …)

Olang von gosteIn einer kurzem Wanderung habe ich mir dieses Mal ein historisches Gebäude angesehen. Es handelt sich um den Untermühlbacher Kalkofen in Niederolang.

Es war Maria, die mich darauf aufmerksam machte, da sie darüber in einem Buch gelesen hatte. Kalköfen waren in Südtirol ein bäuerlicher Nebenerwerb, um ihre schon sehr karge Einnahme etwas aufzubessern.
Dafür wurden spezielle Öfen gebaut, in denen man den Kalk brennen konnte. Die Einnahmen durch den Verkauf dieses Kalkes kam der Gemeindekasse zu Gute.
Lang und Geiselsberg waren hier zwei wichtige Orte, wo man Kalk einst kaufte. Damit man weiss, wo ich mich befinde: im Pustertal. Hier in Olang habe ich mich mit einer Freundin getroffen und sie gleich nach besagtem Ofen gefragt. Sie hat mich dann auch sofort hingeführt. (mehr …)

Auf den Spuren von Luis Trenker

WP Luis TrenkerLuis Trenker ist wohl einer der berühmtesten Persönlichkeiten aus dem Alpenraum. Und ich dachte, ich wandere mal auf seinen Spuren, um mehr über ihn zu erfahren.

Luis Trenker wurde 1892 in Sankt Ulrich geboren. Sein Vater sprach Tiroler deutsch, seine Mutter hingegen ladinisch. So wuchs er zweisprachig auf. Er ging in Bozen zur Schule und war kurzfristig in der Lehre bei seinem Großvater im Elektrizitätswerk. Doch schien dies nicht seine Berufung zu sein und er ging auf die Bau- und Kunsthandwerkschule und lernte als Fremdsprache italienisch. Doch schon hier wurde er zum Bergführer und Skilehrer.
Nach dem ersten Weltkrieg studierte er Architektur in Graz. Und nahm sogar an den Olympischen Spielen in Charmoix 1924 teil. (mehr …)