Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Maria Weissenstein winterWährend ich auf den großen Schnee warte und mich schon auf Schneewanderungen freue, möchte ich heute über eine Schneewanderung berichten, die ich letztes Jahr gemacht habe. Oder war es schon vorletztes Jahr? Jedenfalls ging es dabei nach Maria Weißenstein vorbei an der Laab Alm.

Nicht alleine, aber mit sehr guten Freunden, bin ich im vergangenen Jahr von Deutschnofen, südöstlich von Bozen gelegen, bis hin zu dem weltbekannten Wallfahrtsort Maria Weißenstein gewandert. Im Schnee und mit Schneeschuhen. Die ca. 14 Kilometer sind wir in etwas mehr als vier Stunden gegangen.
Los gegangen sind wir an der Bar Arche, die am Pistenrand in Deutschnofen steht. Hier gibt es auch einen Parkplatz. Beliebt ist sie allerdings besonders deswegen, weil es hier einen Lift rauf zur Piste gibt und es sogar mehrmals Nachtski angeboten wird. (mehr …)

Olang von gosteIn einer kurzem Wanderung habe ich mir dieses Mal ein historisches Gebäude angesehen. Es handelt sich um den Untermühlbacher Kalkofen in Niederolang.

Es war Maria, die mich darauf aufmerksam machte, da sie darüber in einem Buch gelesen hatte. Kalköfen waren in Südtirol ein bäuerlicher Nebenerwerb, um ihre schon sehr karge Einnahme etwas aufzubessern.
Dafür wurden spezielle Öfen gebaut, in denen man den Kalk brennen konnte. Die Einnahmen durch den Verkauf dieses Kalkes kam der Gemeindekasse zu Gute.
Lang und Geiselsberg waren hier zwei wichtige Orte, wo man Kalk einst kaufte. Damit man weiss, wo ich mich befinde: im Pustertal. Hier in Olang habe ich mich mit einer Freundin getroffen und sie gleich nach besagtem Ofen gefragt. Sie hat mich dann auch sofort hingeführt. (mehr …)

Auf den Spuren von Luis Trenker

WP Luis TrenkerLuis Trenker ist wohl einer der berühmtesten Persönlichkeiten aus dem Alpenraum. Und ich dachte, ich wandere mal auf seinen Spuren, um mehr über ihn zu erfahren.

Luis Trenker wurde 1892 in Sankt Ulrich geboren. Sein Vater sprach Tiroler deutsch, seine Mutter hingegen ladinisch. So wuchs er zweisprachig auf. Er ging in Bozen zur Schule und war kurzfristig in der Lehre bei seinem Großvater im Elektrizitätswerk. Doch schien dies nicht seine Berufung zu sein und er ging auf die Bau- und Kunsthandwerkschule und lernte als Fremdsprache italienisch. Doch schon hier wurde er zum Bergführer und Skilehrer.
Nach dem ersten Weltkrieg studierte er Architektur in Graz. Und nahm sogar an den Olympischen Spielen in Charmoix 1924 teil. (mehr …)

Seis, Laranzer Wald - panoramioEs ist Pilzzeit. Jetzt gibt es überall Pilzgerichte, viele gehen hinaus in die Wiesen und Wälder und suchen nach diesen einzigartigen Leckereien. Ich war auf dem Pilzweg auf der Seiser Alm unterwegs.

Meine Wanderung ging dieses Mal auf die Seiser Alm, unter anderem auf den Pilzweg. Er ist nur sehr kurz, knapp mehr als einen halben Kilometer und an sich eigentlich auch schnell zu gehen. Doch man hält sich länger auf, um zu lernen, zu suchen und zu entdecken. (mehr …)

Mulin de Rudiferia de SuraIn letzter Zeit habe ich nicht viel Freiheit gehabt, dass ich lange Wanderungen unternehmen konnte und so habe ich lediglich den einen oder anderen kurzen Spaziergang gemacht. Einer davon war auf dem Naturlehrpfad Lärchenweg.

Um auf den Naturlehrpfad zu kommen, bin ich zunächst nach Sankt Kassian gefahren. Der Ort liegt auf mehr als 1.500 m Höhe in der Alta Badia und ist ein internationaler Touristenort. Meine kleine Wanderung sollte durch die Armentarola- und Störeswiesen gehen. Man kann den Lärchenweg auch als eine Art Besinnungsweg nehmen.
Ich habe mein Auto geparkt und bin dann vom Dorfzentrum zunächst zum Hotel Fanes gegangen. Von hier aus bin ich dann Richtung des Rü Hofes, der kaum 15 Minuten später vor meinen Augen liegt. Hier beginnt dann auch der Lärchenweg.
Er erfordert keinerlei Kondition, ist meist eben und auch bestens mit kleineren Kindern begehbar. (mehr …)

Kalterer See Blick auf Westufer.JPGSeptember, der Monat der Weinlese, der Kastanien, des goldenen Lichtes und der roten Blätter. Auch die Zeit, wo eine ‚Weinwanderung‘ am besten ist. Und dafür habe ich dieses Mal den Kalterer Weinweg gewählt.

Neulich habe ich Maria angerufen und gefragt, ob sie Lust hätte, mit mir eine Wanderung in Kaltern zu machen. Natürlich ist sie dabei und so habe ich sie an einem schönen, sonnigen Vormittag abgeholt und wir sind zusammen nach Kaltern gefahren.
Kaltern liegt an der Weinstraße und nur wenige Kilometer südlich von Bozen. Nicht gerade um die Ecke von uns aus gesehen, aber über die Autobahn schafft man es in etwas mehr als einer Stunde. Interessant sind hier das Weinmuseum, ein paar Kirchen und die Galerie Gefängnis. Letztere zeigt zeitgenössische Kunst unterschiedlicher Künstler im Wechsel. Das ehemalige Schloss Rottenburg war nur sehr wenige Jahre im 18. Jahrhundert ein Gefängnis, hat aber den Namen beibehalten. Ich habe es als anschließende Möglichkeit nach der Wanderung gedacht. Falls wir nicht zu müde sind…
Und genau hier ist auch unser Startpunkt, am Rottenburgerplatz, wo wir unser Auto stehen lassen. Hier nehmen wir die Mendelstraße und kurz danach den Maria von Mörlweg. Dem folgen wir eine Weile und nehmen dann ein Stückchen der Europastraße, um auf den Barleiterweg rechter Hand abzubiegen. Er hat die Wegnummer 12. (mehr …)

Auf der Suche nach dem ultimativen Nass bin ich dieses Mal nach Lüsen im Eisacktal gefahren. Hier gibt es einen Naturbadeteich und den wollte ich mir gerne mal ansehen und vor allem ausprobieren.

So bin ich eines späteren Morgens auf ins Eisacktal gefahren. Lüsen ist eine kleine Ortschaft im gleichnamigen Tal und ist, trotz der kleinen Einwohnerzahl mit knapp über 1.500, touristisch erschlossen. Es war vor dem Jahr 1000 ein Waldgebiet der Bischöfe von Brixen. Die kleinen Dörfchen befinden sich alle auf einer Talseite. Nicht zu glauben, es gibt in dieser Idylle sogar Wellnesshotels, aber ich denke, Urlaub auf einem richtigen südtiroler Bauernhof ist das schönste hier.
Ich bin also in den kleinen Ort gefahren, um das kühle, erfrischende Nass auszuprobieren. Der Lüsener Naturteich ist nicht sehr groß, aber wunderschön von herrlicher Vegetation umgeben. Ganz in der Nähe gibt es sogar Tennisplätze bzw. ein Fußballfeld.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich auf Holzvorrichtungen oder einer Wiese zum Sonnenbaden hinzulegen oder setzen, es gibt eine Rutsche für Kinder (keine einfache, sondern eine mit Kurven und länger), die sich fröhlich ins kühle Nass fallen lassen. Man kann ganz gut schwimmen in dem sehr sauberen, klaren Wasser. Der Lüsener Badeteich ist übrigens nur im Juli, August und den halben September geöffnet. Danach wird es schon wieder zu kühl zum Baden.
Auf alle Fälle ist ein weiteres großes Plus hier in Lüsen, dass man das Baden an sich mit einer Wanderung in die Umgebung verbinden kann. Am besten vorher, damit man sich danach im kühlen Nass erfrischen kann. Wanderwege gibt es zahlreiche, in der näheren Umgebung, durch schattige Wälder, entlang der Sonnenseite des Tales.
Mir hat der Lüsener Badespaß sehr gefallen. Allein schon, weil es nicht überfüllt war, man wunderbare Möglichkeiten zum Sonnen sowie Baden hat und der Panoramablick auf eine enorm grüne Berglandschaft ist wie Meditation. Das Wasser ist glasklar und ist super erfrischend bei mehr als 30°C Lufttemperatur. Das schönste: er ist natürlich, kein Chlorgeruch, keine Haut, die sich ausgetrocknet und angegriffen anfühlt von der vielen Chemie in Badeanstalten. Sehr zu empfehlen und ich werde bestimmt noch einmal herkommen!

Terenten-PfarrkircheAuf die Eidechsspitze war eine anspruchsvolle Wanderung, zu der mich meine Wanderfreunde überredet haben. Ich sollte mich danach wirklich wie die Wanderkönigin fühlen!

Eines dieser Wochentage rief mich eine Freundin an, die in einer Gruppe Freunde sehr viel wandert und demnach auch super firm dadrin ist. Ob ich nicht mit auf die Eidechsspitze kommen wollte. Sie wollten morgens früh los nach Terenten, von wo aus man los marschieren würde. Ich dachte mir nichts dabei und sagte zu. Als es aber hieß, dass ich gute Wanderschuhe brauche, einen Wanderstock am besten und natürlich auch einen Rucksack mit etwas Proviant etc., da wurde ich etwas stutzig. Was würde auf mich zu kommen? (mehr …)

Mastlé,_Pic,_SaslonchTrotz Wärme habe ich mich wieder einmal auf gemacht und ich bin gewandert, von der Wärme weg. Dieses Mal ging es auf die Panascharte im Grödnertal.

Dieses Jahr hat es in sich, ich bekomme mehrmals Besuch, meist für kurze Zeit nur, manchmal auch in einem Hotel wohnend. Aber alle haben sie das selbe im Sinn: wandern gehen. Und auch so Freunde aus der USA, die sich auf die Alpen und ihre Schönheit freuten und mit mir eine etwas anspruchsvollere Wanderung machen wollten. Auf die Panascharte.
Diese liegt bei Wolkenstein in Gröden und so sind wir eines frühen Morgens in Richtung Grödnertal gefahren, wo es bei der Standseilbahn Raschötz los gehen sollte. Mit dieser gelangten wir zur Innerraschötzer Alm.
Die Wanderung ist etwas anstrengender und abwechslungsreicher als meine üblichen, manchmal eher gemütlichen. Doch wir lernen auf dem Weg auch Leute kennen, die mit ihrem Hund unterwegs waren. Die Bergstation liegt übrigens schon auf über 2.000 m Höhe und somit ist die Luft hier wesentlich frischer als unten in Meran. (mehr …)

Erfrischung am Göllersee

Göllersee 1Es ist heiß, die Sonne knallt, da gibt es nur eines: ab in den Badesee. Und ich bin zusammen mit ‚meiner‘ Familie (Maria, ihr Mann und ihr Sohn) zum Göllersee gefahren.

Maria, Walter und Alex wollten baden, ich sowieso. Aber Maria wollte trotz Hitze nicht auf zumindest einen Spaziergang verzichten. So haben wir uns den Göllersee ausgesucht. Hier kann man eine leichte Wanderung machen und anschließend sich in die erfrischenden Fluten des kleinen Sees werfen. So gedacht, so gemacht.
Also sind wir schon rechtzeitig am frühen Morgen los nach Aldein, denn hier liegt unser Badespaß. Das Auto haben wir in Burgstall bei Aldein stehen lassen und sind mit Picknick und Badesachen losgezogen.
Vom Aldeiner Hof sind wir auf dem Forstweg – schattig und frisch durch den Mischwald – der Markierung R gefolgt. Das steht wohl für Rotwand, denn das ist der Aussichtspunkt, den wir ansteuern. Von hier aus haben wir eine herrliche Übersicht und die lässt uns für ein paar Sekunden unser eigentliches Ziel vergessen. (mehr …)