Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Mit ist in letzter Zeit immer öfters bewusst geworden, dass wir in Südtirol in einer besonders gesunden Gegend leben. Nicht nur wegen der guten Luft, sondern vor allem, weil die Menschen hier wesentlich umweltbewusster sind, in allen Bereichen des Lebens. Der Trend zum natürlichen Lebensstil kommt hier deutlich zur Geltung.

Ich bin zur Zeit in einer Phase, wo ich alles so natürlich wie möglich haben möchte. Es gibt so viel ‚Fake‘ um uns, dass man schon fast nicht mehr unterscheiden kann, was ist original, was ist gemacht. Und dazu gehört einfach der ganze Lifestyle, von der Ernährung zur Fortbewegung und zum Wohnen.

Was ich in meinem täglichen Leben umzusetzen versuche, wird jedoch oftmals im Urlaub dann wieder vollkommen anders. Nicht so in Südtirol. Ich habe mal ein wenig recherchiert und habe auch so einiges dabei schon längst selber entdeckt.

Beispielsweise haben wir hier zahlreiche Bio-Hotels. Beispiel Tauber’s Vital-Hotel. Dort hatte ich mal Freunde, die ebenfalls auf ein gutes, sauberes Ambiente achten, und sie waren mehr als zufrieden. Hier wird einfach auf mehr geachtet: die Zutaten der Speisen sind regional und rigoros biologisch. Es wird auf Energiesparen geachtet, es wird so wenig Müll wie möglich produziert und die Struktur an sich ist biologisch akzeptabel. (mehr …)

Letzte Woche bin ich im Eisacktal auf Schloss Rodenegg gewesen, um dem Auftakt des diesjährigen Südtirol Balance beizuwohnen. Da bin ich ganz schön außer Atem gekommen.

Die Südtirol Balance bietet einen ganz besonderen Frühling in der Region an. Es geht um Wohlbefinden, Entspannung, Entschleunigen. Aber auch um Farben, Düfte, Aromen… die Sinne sollen geweckt werden. Ob Atmung, Genuss oder körperliche Entspannung, hier wird eine breite Palette geboten. Kraft tanken bei Gastgebern, die teilnehmen, geführt durch Experten, die wissen, was der gestresste Bürger braucht. Die Südtirol Balance gibt es von April bis Juni.

Ich bin bei einem Atem-Workshop gewesen, was den Auftakt im Eisacktal machte. Schloss Rodenegg war das perfekte Ambiente dazu. Wir waren eine kleine Gruppe, die lernen wollte, wie man richtig atmet.

Atmen ist ganz normal, wir machen das bis zu 15 mal pro Minute, habe ich gelernt. Unbewusst. Was ich weiß: die meisten atmen in den Brustkorb, ich atme meist in den Bauch seit einigen Jahren, was sogar gesünder sein soll. (mehr …)

Die Montiggler Seen sind das ganze Jahr eine Wanderung wert, aber das Frühlingstal ist im Frühling ein ganz besonderes Erlebnis. Nirgends gibt es so eine Blumen- und Farbenvielfalt auf einmal zu sehen. Und das wollte ich dieses Jahr einfach erleben.

Zusammen mit ein paar Freundinnen bin ich auf eine Blumenwanderung gegangen. Oder auch Frühlingsspaziergang. Das Kalterer Plateau ist bekannt als eines der schönsten Wandergegenden. Der Montiggler Wald wird im Frühjahr zu einem Blumenmeer, in dem Buschwindröschen und Leberblümchen einen weiß-lila Teppich auslegen. Kaum zu übertreffen. Ich bin auch schon im Herbst hier gewesen, wo es einen Indian Summer zu bestaunen gibt und jeder Hobbyfotograf vom Auslöser seiner Kamera gar nicht mehr wegkommt. Dieses Mal jedoch ist es der Frühling, der uns lockte. (mehr …)

Schon seit längerem wollte ich wieder einmal ins Schwimmbad und dieses Mal bin ich mit meiner Freundin Maria nach Mühlbach bei Franzenfeste gefahren, in den Alpinpool Meransen.

Hier war ich noch nie und hatte doch so manches gutes gehört, dass ich mit der Zeit neugierig geworden bin. Also haben wir uns einen späten Vormittag aufgemacht und sind in Richtung St. Martin in Passeier und Sterzing losgefahren. Von hier ging es dann nach Mauls und Franzenfeste und weiter nach Schabs und Mühlbach. Zum Alpinpool ist es dann auch ausgeschildert. (mehr …)

Heute möchte ich mal etwas über ein Thema schreiben, dass sehr viele Menschen angeht, aber viele nichts darüber wissen: einen allergiefreien Urlaub in Südtirol.

Da ich selber ein paar Allergien habe, ist ein unbeschwerter Urlaub für mich besonders wichtig. Meine ‚Probleme‘ sind Gluten und Laktose. Viele Menschen sind glutenunverträglich oder haben sogar die Zöliakie. Oder aber sind laktoseintolerant. Oftmals – auch das wissen viele nicht – laufen sie beide parallel, das heißt, ist man glutenunverträglich ist man es auch mit der Laktose.

Ich will auf beides hier nicht näher eingehen, denn das würde wahrlich ausarten. Aber was wichtig ist: was machen diese Menschen im Urlaub? (mehr …)

Schon als Kind bin ich gerne gerodelt und das hat sich eigentlich über die Jahre nicht verändert. Rodeln liegt mir mehr als Ski fahren. Und so war ich letztens mal wieder mit Freunden auf Rodeltour. Dieses Mal auf der Rodelbahn Raschötz bei St. Ulrich in Gröden.

Bald kommt der Frühling und der Schnee schmilzt, da muss man noch die letzten Wochen ausnutzen und fleißig im Schnee spielen. Und was ist da besser als Rodeln? Ein paar Freunde von mir hatten Lust drauf und ich bin natürlich mit. Ab nach St. Ulrich in Gröden. Dort erwartete uns eine fast 5 km lange Rodelbahn. Und Rodel konnten wir auch ausleihen, unten direkt an der Station.

Bei einem Höhenunterschied von fast 640 m vom höchsten Punkt über 2.000 m über dem Meeresspiegel war da viel Fahrt drin. (mehr …)

Der Egetmann-Umzug

Ich bin vor 2 Jahren dort gewesen, eher durch Zufall, dieses Jahr lasse ich es mir nicht entgehen: den Egetmann-Umzug in Tramin.

Zur Fasnacht findet in dem kleinen beschaulichen Ort Tramin an der Weinstraße der wohl merkwürdigste, verrückteste und lustigste Fasnachtsumzug überhaupt statt. Aber was ist die Fasnacht eigentlich und warum wird da soviel Tamtam gemacht? Es handelt sich hier um das Willkommen der Wachstumsphase der Natur und wird weltweit in allen Kulturkreisen zelebriert.

Im Tiroler Raum wird sie noch am ursprünglichsten gefeiert. Allerdings ist der Brauch, nur in dieser Nacht zu heiraten, weitgehend versiegt. Er ist auch keinesfalls mit dem zum Beispiel in Deutschland zu vergleichen. Der in Tramin ist meines Erachtens allerdings der merkwürdigste unter allen. Und das besondere an ihm ist, dass ein ganzes Dorf ’närrisch‘ wird. Übrigens: bei uns beginnt die Fasnachtszeit am 7. Januar, also nach dem Dreikönigsfest.

Zunächst einmal sei gesagt, dass es 5 € kostet, um mit dabei zu sein. Nicht mitmachen, sondern als Zuschauer, der allerdings mit einbezogen wird. Der Umzug mit den unterschiedlichsten Figuren geht durch die Straßen, Gassen und über Plätze des Ortes und keiner kommt an ihm vorbei. (mehr …)

Wieder einmal hatte ich Freunde aus der ferne zu Besuch und sie wollten aus verschiedenen Gründen sich Brixen ansehen.

Brixen ist eine alte, historische Stadt mit einem schönen Innenkern. Im Eisacktal gelegen, ist sie heute die drittgrößte Stadt Südtirols. Sie war schon vor Urzeiten Siedlungsort, wurde aber erstmals um 900 n. Chr. urkundlich erfasst. Die Stadt war Sitz verschiedener Fürstbischöfe bzw. Reichsfürsten. Und auch heute hat sie noch viel zu bieten. (mehr …)

Als ich mal wieder im totalen Stress war, habe ich mich kurzerhand am Wochenende entschieden, eine kurze Wanderung zu machen. Nicht zu lang, aber gerade so, dass ich mich entschleunige und wieder erde. Wohin sollte es also gehen? Ich habe mich für eine kurze Wanderung zur Fanesalm in St. Vigil in Enneberg entschieden.

Wieder einmal bin ich in einen Naturpark gefahren, um zu wandern. Es sollte nicht so anstrengend sein, da ich wenig Zeit hatte und auch nicht wirklich groß auf Anstrengung aus war. Die Fanesalm in St. Vigil in Enneberg ist von Pederü in knapp 2 Stunden erreichbar. Es sollten nur 600 Höhenmeterunterschied sein auf etwas mehr als 5 Kilometern. Dann also auf! (mehr …)

Den Winter nutze ich natürlich auch zum Wandern. Hier besonders das Schneewandern, was nicht immer mit Schneeschuhen sein muss. Dieses Mal möchte ich euch von einer Wanderung zum Cherz-Plateau erzählen.

An einem kalten Wintermorgen bin ich zum Campolongo-Pass gefahren. Hier wollte ich eine Schneewanderung mit Freunden machen. Es sollte ein unerwarteter Tag werden.

Wir trafen uns schon recht früh. Da wir aus verschiedenen Orten kamen, fuhren wir alle mit unserem Auto und parkten dieses hier am Campolongo-Pass.
Von hier aus ging es dann zunächst entlang der Straße in Richtung Corvara. Nach ein paar hundert Metern geht es dann rechts auf den Weg Nr. 3. Das ist der Jäger-Weg, der gleich hinter einem Felsen einbiegt. (mehr …)