Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Naturno1Der Etschradweg ist einer der schönsten Strecken Südtirols und ist einer der meist gefahrenen Fahrradwege in der Region. Entspannung, Natur und Geschichte vereinen sich entlang des Flusses.

Eigentlich bin ich ja kein großer Fahrradfan, aber Maria, mit der ich ja die meisten Unternehmungen mache, ist auf das Fahrrad gekommen. Nachdem sie letztes Jahr schon durch Ernährungskontrolle um einiges leichter geworden ist, widmet sie sich dieses Jahr mehr ihrer Fitness. Sie hat mit Yoga begonnen und ist jetzt voll auf das Radeln umgestiegen. Und das nicht nur im Stadtgewirr, sondern auch an den Wochenenden. Also habe ich einmal meine Wanderschuhe in der Ecke stehen lassen und bin in den Sattel gestiegen. (mehr …)

Stoanerne Mandln - South Tyrol 02Magische Orte haben mich schon immer angezogen. Da ist es nicht verwunderlich, dass ich irgendwann einmal die Stoanernen Mandln entdecken musste. Viele Geschichten umranken diese Felsformationen, die von Menschenhand errichtet wurden. Hexen, eventuell schon Druiden, hatten hier ihren Treffpunkt für Rituale und mehr.

Die Stoanernen Mandln liegen im Sarntal. Ich habe eine verlängerte Wanderung hier an einem sonnigen, nicht allzu warmen Frühlingstag gemacht. Und nicht vergessen, mir einen passenden Reiseführer mitzunehmen, um darin dann vor Ort die Geschichten noch einmal nachzulesen. (mehr …)

Schloss Braunsberg, LanaMaria ist definitiv die vielseitigere von uns beiden und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich in letzter Zeit immer mehr mit Kunst beschäftigt. Und da liegt es nahe, auch einmal eine Wanderung in diese Richtung zu machen.
Und so hat sie mich einen frühen Nachmittag dieser sonnigen Tage abgeholt und mich ‚entführt‘. Auf den Skulpturenwanderweg.
Los ging es in Lana, wo wir in Oberlana direkt auf den Brandis Waalweg eingebogen sind. Vorbei am Kloster Lanegg und der St. Margarethen-Kirche sind wir bis zum Wasserfall. Wir sind durch Obstplantagen, Weinanbau und unter Kastanienbäumen gewandert. Die Aussicht von hier ist schon wunderbar.
Wir sind dann die so genannte Ländprommenade entlang gegangen und in Richtung Falschauer Biotop. (mehr …)

Algund 001Algund liegt nur wenig außerhalb von Meran und hier habe ich mit Freunden eine wunderbare Zeit verbracht. Mit Ausflügen, Wanderungen, Panorama bestaunen und einfach relaxen.

Wieder einmal hatte ich die Freude, dass mich ein paar Freunde hier in Meran besucht haben. Sie leben in der Türkei und haben ihren Urlaub in Südtirol dieses Jahr verbracht. Aber nicht bei mir zuhause, sondern in einem Hotel in Algund. Ganz offensichtlich wollten sie mir keine Umstände machen, aber auch den Status einen Rundum-Verwöhn-Hotels haben. Und ich habe sie dort natürlich getroffen.
Algund geht fast in Meran über, von mir Zuhause nur wenige Minuten Autofahrt. Hier liegt auch die bekannte Forst Brauerei, wer hat nicht schon einmal ein Bier von Forst getrunken? Der kleine Ort Algund ist umgeben von Obstbäumen und Weinanbau. Und genau das war es, was uns so viel Freude gemacht hat. Die Obstbäume blühen, der Wein zeigt seine Blütenansätze und die Wiesen sind voller bunter Blumen. Die Natur… meine Freunde haben sie wahrscheinlich noch mehr genossen als ich. (mehr …)

Rienza before Toblach LakeEs gibt so viele aufregende Hobbys, die ich habe, Fischen gehörte bis dato jedoch nicht dazu. Allein schon, weil ich es immer so empfand, als würden die Männer in einem Stuhl sitzen und vor sich hinträumen und hoffen, es würde mal ein Fischlein anbeißen. Ich sollte eines besseren gelehrt werden!

Ich wohne in einer unglaublich seen- und flussreichen Landschaft. Gerade die Bergbäche sprudeln über vor Fischen, gesund und artenreich.
Dadurch, dass die Ufer nicht dicht bewachsen, sondern immer wieder mal sehr licht sind, kommt man auch wunderbar an die Gewässer und kann es sich hier bequem machen.
Zum Fischen bin ich durch einen Bekannten gekommen, der mir schon oft von seinen Fisch-Ausflügen erzählt hat und ich dann irgendwann mal gesagt habe, ich komme mit, muss jetzt einmal wissen, wie das so ist. (mehr …)

Während eines Ausflugs habe ich eine ganz neue Entdeckung über mich gemacht: ich habe Höhenangst. Und das auf einer Wanderung am Dürrenstein in Prags.

Letzten Frühherbst bin ich mit Freunden hoch zum Berggasthof Plätzwiese gefahren. Von hier aus wollten wir eine etwas anspruchsvollere Wanderung zum Dürrenstein machen. Dabei brauchten wir etwas mehr als ‚Schlender‘-Kondition, gutes Schuhwerk und Lust auf ‚mehr‘. Alles war vorhanden, ich freute mich.
Los ging es am Parkplatz Plätzwiese zunächst einmal bis zum Gasthof selber. Etwas weiter befindet sich das Hotel Hohe Gaisl und kurz vorher geht ein Weg nach links. Hier überqueren wir wunderbare Wiesen, weitläufig und einladend. Wir erreichen den Dolomiten-Höhenweg Nr. 3 und folgen diesem nordwärts. Die Landschaft hat sich verändert. Es ist steil, mit Felsen durchsetzt auf Grashängen. Es ist die Südwestseite des Dürrensteins. Es gibt zahlreiche Kehren, um diesen inzwischen doch recht anstrengenden Weg nach oben zu klettern. (mehr …)

Erzaufbereitung Maiern, FlotationsanlageEin erlebnisreicher und sehr informativer Tag in und um den Bergbau.

Eigentlich bin ich gar nicht so ein großer Fan von unter der Erde, über sie hinweg fliegen und solche Sachen. Bodenständig und auf dem Boden, nicht unter. Aber ich habe mich von Freunden überreden lassen, doch einmal einen Blick in eine ganz wichtige Berufssparte zu werfen: den Bergbau.
Dafür sind wir nach Ridnaun am Schneeberg gefahren. Es ist das am längsten fördernde Blei-, Zink- und Silberbergwerk nicht nur in Südtirol, sondern im gesamten Alpenraum. Man kann es besichtigen, es ist fast vollkommen erhalten und mehr als ein Abenteuer.
Bergbau gab es schon in der Steinzeit, die sogenannten Feuersteinlagerstätten. Doch wurde dieses nicht industriell betrieben, sondern dann, wenn man etwas brauchte, also Gelegenheitsbergbau sozusagen. (mehr …)

Frischer neuschneeMaria wollte mal wieder entspannt wandern und rief mich an. Wie wäre es mit Reinswald im Sarntal? Klar doch, bin immer dabei, egal wo, schön ist die Natur überall bei uns.

Eigentlich wollte ich noch eine Schneeschuhwanderung machen, doch Maria rief mich an und von Schneeschuhen wollte sie nichts wissen, aber wandern schon. OK, machen wir eben eine Schneewanderung draus, ohne entsprechende Schuhe, aber im Schnee.
Kurz darauf kam sie mich auch schon abholen und wir sind über Bozen ins Sarntal gefahren. Hier haben wir an der Talstation in Reinswald geparkt und haben uns Schal, Mütze und Handschuhe übergezogen und sind los gestapft. (mehr …)

Raus in die Natur – bei schlechtem Wetter irgendwie nicht der Hit. Und da erinnere ich mich gerne an Tage, wo das Wetter genau richtig war und ich neues entdeckt habe. So diesen letzten Sommer den Naturpark Trudner Horn.

Er ist wie viele Naturparks ein einmaliges Erlebnis. Die Natur verzaubert und bringt einem innere Ruhe, wie man sie sonst nirgends findet.
Den Naturpark Trudner Horn habe ich zufällig entdeckt. Als in beim Friseur saß und in einer Naturzeitschrift blätterte, wurde dieser Park vorgestellt. Und ich fasste sofort das Vorhaben, ihn mir selber anzusehen.
So bin ich einen wunderschönen Morgen in Richtung Fleimstaler Alpen. Der Naturpark wurde 1980 erst gründet und ist bekannt für seine enorme Artenvielfalt. Angefahren habe ich hier die Ortschaft Truden, wo sich das Naturparkhaus befindet. (mehr …)

langkofelDa ich zur Zeit nicht so viel zum Wandern komme, möchte ich euch von einer Wanderung erzählen, die ich im Frühjahr gemacht habe und die mich schwer begeistert hat. Ich bin entlang des Langkofels gegangen.

Die Wanderung ist nicht ohne: sie hat gut fünf Stunden gedauert, trotz dass sie nur 200 m Höhenunterschied hat, und wird als mittelschwer empfunden. Für mich inzwischen geübte Wanderin natürlich gut zu bewältigen. Wegen der Länge würde ich sie allerdings nicht unbedingt mit kleinen Kindern empfehlen.
Los ging meine Wanderung, die ich mal wieder mit meinem befreundeten Ehepaar Maria und Walter (und dieses Mal ohne ihren Sohn Alex) machte, in St. Christina. Hier haben wir den Sessellift zum bzw. nach Monte Pana genommen. Die Hochwiese, die wir hier überquert haben, war wunderbar und besonders im Frühjahr reizvoll. Wir haben einen weiteren Sessellift benutzt, um zum Mont de Seura zu kommen. Immerhin waren wir hier schon auf über 2.000 m Höhe. (mehr …)