Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Von Ulfas auf die Matatzspitze

Ulfas i.P 300x225 Von Ulfas auf die MatatzspitzeNeulich traf ich Maria in der Stadt. Wir sind einen Caffé trinken gegangen und dabei hat sie mich gefragt, ob ich an einem schönen, sonnigen Tag Lust hätte, mit ihr und Walter auf die Matatzspitze zu steigen. Nicht sehr hoch, aber immerhin mehr als 600 Höhenmeter zu erklimmen. Ja, gerne, ich wusste, dass man von dort einen wunderbaren Ausblick auf das ganze Passeierertal hat und ich konnte da bestimmt schöne Fotos schießen.

Dieser sonnige, schöne Tag war dann gleich am nächsten Tag und Maria rief mich früh an, ob ich spontan mit wollte. Vollkommen unvorbereitet griff ich nach meiner Kamera, zog Wanderschuhe an, nahm meine Windjacke und schon standen sie vor der Tür und holten mich ab.

Wir fuhren bis nach Moos in Passeier und parkten dort beim Bergweiler Ulfas. (mehr …)

450px Bletterbach2 225x300 Ein Schatz in der Bletterbachschlucht?Gestern Abend rief Maria an. Ob ich nicht Lust hätte, mit ihr, ihrem Mann Walter und Sohn Alex auf eine Geocaching-Tour in der Bletterbachschlucht zu gehen. Ha, eigentlich finde ich Geocaching doof, aber wandern finde ich toll, und mit Freunden noch mehr. Also habe ich natürlich zugesagt.

Heute sind wir dann recht früh morgens – früh ist für mich schon 9.30 Uhr – aufgebrochen und nach Aldein gefahren. Hier haben wir am Besucherzentrum des Geoparc Aldein-Radein die Richtung Lerch genommen, geparkt und dann unsere Wanderschuhe geschnürt. Proviant hatten wir mit, denn wir wollten bis zum Nachmittag unterwegs sein.

Geocaching, das ist die Suche nach einem ‘Schatz’, der keiner ist. Jedenfalls nicht im Sinne des Wertes. Aber viele machen dabei weltweit mit. So auch meine Freunde. Hierbei ist es hauptsächlich Walter, der immer wieder mit neuen Orten kommt. Männer sind eben geborene Schatzsucher icon biggrin Ein Schatz in der Bletterbachschlucht?

Für uns Frauen und Alex ist es immer ein toller Wandertag. So auch dieser. Wetter herrlich, Sonne satt, ohne zu heiß zu sein. T-Shirt und kurze Hosen.. wir sind auf der Suche nach geologischen Neuentdeckungen.
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4512023154 4bcce1fedd 300x225 Unterwegs im Passeiertal zur Obisellalm
Ich wollte einfach wieder hin – ins Passeiertal. Es gefällt mir sehr und die Wanderungen sind immer besonders schön. Wenn auch lang, aber ich bin ja jetzt so richtig in Form. Meine Ernährungsumstellung macht sich immer mehr bemerkbar und ich habe viel länger Energie und vor allem sind meine Muskeln wesentlich besser.

Dieses Mal bin ich mit einer Gruppe fremder Menschen gegangen. Ein Bekannter eines Bekannten eines Freundes hat eine Tour zur Obisellalm organisiert und ich habe mich der Gruppe anschließen können. Also bin ich letztes Wochenende bis Gasthaus Oberöberst bei Vernuer gefahren. Denn hier auf dem Parkplatz haben wir uns alle getroffen. Insgesamt waren wir 12 Personen. Nicht gerade klein, die Gruppe..

Das Gasthaus liegt fast 1.400 Meter über dem Meeresspiegel. Ganze 850 m Höhenunterschied standen auf dem Programm, wie uns Sepp, unser Führer, erzählte. Dabei sollten wir ganze fünf Stunden unterwegs sein und der Weg an einigen Stellen recht steil werden. Na, da habe ich mich ja auf was eingelassen… (mehr …)

800px Utia de Stevia 300x196 Herrliche Aussichten auf der Stevia Alm in GrödenImmer mutiger werde ich und wollte nicht mehr nur mit Stevia meinen Caffé süßen, sondern auch auf die Stevia-Alm wandern. Doch meine Bekannten warnten mich: es ist anstrengender als meine vorherigen Wanderungen. Egal, ich wollte mit!

Und so haben wir uns am letzten Wochenende auf nach St. Christina gemacht. Die Wanderung sollte schon so um die fünf Stunden dauern und gut 570 m hoch und das doppelte wieder runter gehen.
Ich habe mir meine guten Wanderschuhe, die ich ja seit einiger Zeit besitze, angezogen, genug geschlafen und meinen Hut mitgenommen. Und los konnte es gehen!
Bis zur Talstation der Umlaufbahn Col Raiser bei St. Christina sind wir mit dem Auto gefahren. Von hier aus ging es dann zu Fuß los.
Es ging auf über 2.000 m Meereshöhe und auf dem Weg Nr. 4 in Richtung Orient. Zum eingewöhnen ging alles schön leicht aufwärts.
An der Regenshütte wechselten wir auf den Weg Nr. 1/3 und gleich danach an der Kreuzung bogen wir auf den Steig 17B.
Jetzt wurde meine Kondition gefordert, ich schnaufte und wurde sichtlich immer langsamer. (mehr …)

Irgendwie hat es sich im Bekanntenkreis inzwischen herumgesprochen, dass ich gerne mal etwas wandern gehe. Ansonsten mache ich ja eher leichtere Wanderungen, die man schon fast als Spaziergang bezeichnen könnte. Aber dieses Mal ging es doch schon mehr an die Substanz, als mich ein befreundetes Ehepaar fragte, ob ich nicht mit ihrer kleinen Gruppe am Wochenende den Passeier Höhenweg mitgehen wollte.

Ich bin ja schon einmal den Leiferer Höhenweg gegangen, was eine große Herausforderung war. Also sagte ich natürlich dieses Mal zu und freute mich auf einen tollen, langen Wandertag.

Fünf Stunden werden wir ca. unterwegs sein und ein Höhenunterschied bis zu 1.300 m werden wir bewältigen. Also: gute Wanderschuhe, ein Rucksack mit etwas zu trinken und ein Hut ist diesmal angesagt.

Morgens um 8 Uhr holen mich meine Bekannten ab und wir fahren bis nach St. Leonhard, wo wir das Auto stehen lassen, und fahren dann per Bus zur Römerkehre an der Jaufenpasstraße. Von hier geht es los auf dem Weg 12 A bis zur Flecknerhütte. Damit erreichen wir schon den höchsten Punkt der Wanderung und wir genießen die atemberaubende Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Die Sarntaler Alpen, die Zillertaler Alpen, die Stubaier und Ötztaler Alpen.. wir können uns gar nicht satt sehen. Mir fallen dabei die Menschen ein, die oft tagelang hier einsam vor Urzeiten entlang gingen und an die Macht der Götter glaubten bei solch einem überwältigenden Blick.

Weiter geht es bis zum Schlattacher Joch und dem Übelsee. Der Name ist nicht gerade einladend, aber es verbindet ihn auch mit einem bösen Hexenmeister.

Wir gehen weiter Richtung Hochalm auf dem Weg Nr. 15. Hier machen wir einen Stopp, für den ich sehr dankbar bin, denn meine Kondition ließ schon etwas nach. Es soll ja Spaß bringen und die vier geübten Wanderer nehmen viel Rücksicht auf mich.

Der Großteil unserer Wanderung liegt bereits hinter uns und von hier aus geht es zur Eggergrubalm und weiter vorbei an den Höfen von Eggen bis zur Kirche von Stuls. Hier in der Nähe hat man Funde aus dem Bronzealter gemacht, wie meine Begleiter mir erzählen.

Als wir später dann nach Stuls hineingehen, sind wir am Ende unserer Wanderung angelangt. Ich freue mich innerlich ein wenig, dass wir von hier aus nur noch den Bus nach St. Leonhard zurück nehmen brauchen. Ich bin recht ‘geschafft’, wenn auch sehr glücklich mit der Wanderung. Sie war anstrengend und doch eigentlich sehr leicht. Gut dass ich richtige gute Wanderschuhe habe und auch gut, dass ich dieses Mal einen Hut auf hatte.

Als ich an diesem Abend auf meinem Balkon sitze und an meinem Salat knabbere, denke ich noch einmal an die wunderbaren Ausblicke, die wir an diesem Tag gehabt haben. An die Menschen, die vor Tausenden von Jahren diese Wege gegangen sind, um irgendeinen Ort zu erreichen, Verwandte zu besuchen. Und dass wir heute die selben Wege gehen, aber zum Vergnügen. Wie sich die Zeiten geändert haben..

1634588452 967e31fd9c 300x199 Meine Wanderung im Naturpark Puez Geisler (mit Hund und Freudinnen)Wandern in einem Naturpark ist immer etwas ganz besonderes, denn irgendwie sieht die Natur hier noch reichhaltiger aus, ungestörter. Wahrscheinlich weil man nicht überraschend vor einem Zementbau stehen kann. Dieses Mal habe ich mich für eine leichte Wanderung im Naturpark Puez-Geisler entschieden. Zusammen mit 3 Freundinnen, einem Hund und einem großen Picknick-Korb.

Ja, der Leser wird es schon gemerkt haben: ich liebe es zu picknicken. Es gibt nichts schöneres, als sich auf eine Wiese, die nach Kräutern und Blumen duftet, zu setzen, sich zurücklegen und den Wolken zuzusehen, dem Gesang der Vögel zu lauschen und halb dösend sich zu unterhalten. Dabei scheint einem die Sonne auf die bloße Haut und produziert eine Extraportion Vitamin D.

Wir 4 Schnatterfreundinnen haben das Auto auf dem Parkplatz der Zanser-Alm abgestellt. Die Parkgebühr ist für den Erhalt und die Pflege des Naturparks und dessen Wanderwege. Wir folgen dem Wanderweg Nr. 6 und kommen gleich am Anfang etwas ins Pusten. Hm, eigentlich hatte man mir versichert, es geht alles recht plan hier, denn eine von uns ist etwas fülliger und schnauft schon mal beim Treppensteigen. Aber wir brauchen nicht lange und ab dann geht es wirklich recht eben. (mehr …)

415px Burgruine Greifenstein 1997 207x300 Die Sagenwanderung bei Jenesien   12 auf einen Streich

Eigentlich ist es gar nicht die Zeit der Hexen, aber trotzdem begegnen sie mir in letzter Zeit immer wieder. Ob als Hexe, die mich auslacht, sobald ich etwas laut herunterfallen lasse oder aber mir ein ‘Angebot’ eines bequemen Hexenbesens gemacht wird – sie scheint irgendwo zur Zeit recht präsent zu sein. Deswegen habe ich auch eine mythische Wanderung unternommen: die Sagenwanderung am Salten.

Für diese Wanderung habe ich eine Freundin mit ihrem Sohn als Begleitung. Die Wanderung ist interessant für Kinder und der Weg nicht zu weit und vor allem auch nicht anstrengend. Zuerst war der Alex ein wenig mürrisch, weil er meinte, aus dem Märchenalter sei er heraus, aber dann fand er die Wanderung doch sehr interessant.
Los geht es am Parkplatz Salten bei Jenesien, nördlich von Bozen. Von hier geht es hinauf auf das Hochplateau Salten. Hier befindet sich ein Reiterhof, an den wir auf dem Rückweg gerne noch einmal Halt machen. So versprechen wir es dem Jungen.
Ein weiß-rot markierter Weg führt durch ein Wäldchen und vorbei an Wiesen. Die schönen Haflinger Pferde begeistern uns alle gleichermaßen.
Gerade als ich zu meiner Freundin sage, wo denn die Sagen bleiben, eröffnen sie sich uns. Auf der Saltner Höhe gehen wir jetzt entlang der 12 Sagen. Sie sind alle dreisprachig geschrieben. Und faszinieren uns alle drei so sehr, dass wir sie ganz genau lesen. Jeder von uns liest sie abwechselnd laut vor. Und so erfahren wir, dass das Schloss Greifenstein auch Sauschloss genannt wird, dass es hier eine versunkene Stadt gibt, was es mit Tille, der Meerjungfrau auf sich hat oder – und hier kommt sie wieder! – wer die Butterhexe von Afing ist. (mehr …)

RittnerErdpyramiden 300x225 Über die Freudpromenade nach KlobensteinBei dem herrlichen Frühlingswetter mag man nur noch draußen sein und ich nutze jeden Sonnenstrahl aus. Am Wochenende war ich wieder mal unterwegs mit meiner befreundeten Familie und ihrem Sohn Alex. Dieses Mal haben sie den Weg ausgesucht: wir sind auf Freud’schen Spuren über die Freudpromenade nach Klobenstein gegangen.

Die Freudpromenade führt am Ritten oberhalb von Bozen über Lichtenstern nach Klobenstein. Eineinhalb Stunden Spaziergang in der herrlichen Sonne, Rastzeit nicht mitgerechnet, mit viel Natur und Aussicht lagen vor uns, als wir an der Rittner Seilbahn starten.
Im Sommer ist es hier oben wesentlich angenehmer als in der Hitze im Talkessel. Aber auch jetzt ist es herrlich, als die Sonne unseren Weg erwärmt und wir uns zunächst in Richtung Lichtenstern machen. (mehr …)

450px Neuhaus bei Terlan 4 225x300 Burgwanderung bei Terlan   Schloss NeuhausDa ich mich gerade sehr viel mit Schlössern und Burgen befasse – ein Freund von mir ist zu Besuch, der sich auf eben diese beide historischen Bauarten spezialisiert hat – habe ich eine Wanderung zur Burg Neuhaus über den Margarethenweg bzw. die Margarethenpromenade bei Terlan vorgeschlagen.

Die Sonne scheint herrlich, es ist noch etwas frisch, aber schon so, dass man zumindest bei einer Wanderung warm wird und schnell auch schon die Jacke ausziehen muss. Jedenfalls war es dann bei uns so.
Eigentlich ist es nicht wirklich eine Wanderung, sondern eher ein Spaziergang. Los geht es oberhalb von Terlan. Hier gehen wir die Möltner Straße entlang zum Schloss Maultasch bzw. Burg Neuhaus.
Die Margarethenpromenade wurde in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts vom Verschönerungsverein Terlan angelegt. Der Name kommt von der Landesfürstin Margarethe Gräfin von Tirol-Görz, die einst auf Schloss Neuhaus wohnte. (mehr …)

5817382569 8cd0f9726b 300x296 Auf Entdeckungstour in den Sarntaler AlpenNördlich von Bozen liegt das Sarntal, die größte Gemeinde Südtirols, flächenmäßig gesehen. Es ist bekannt für seine Federkielstickere und im Frühjahr sind die Wiesen mit Krokusen übersät. Grund genug, mich jetzt im April bei dem schönen Wetter auf zu machen und mich von diesen Frühlingsblühern verzaubern zu lassen.

Da meine letzte Wanderung doch recht anstrengend war, habe ich dieses Mal etwas leichtes ausgesucht und meine Freundin mit ihrem Sohn wieder mitgenommen. Am Wochenende ist Zeit, das Wetter ist perfekt und die Wanderung ist nicht anstrengend. Außerdem haben wir einen kleinen Picknickkorb und ein paar Decken mitgenommen. (mehr …)