Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Mastlé,_Pic,_SaslonchTrotz Wärme habe ich mich wieder einmal auf gemacht und ich bin gewandert, von der Wärme weg. Dieses Mal ging es auf die Panascharte im Grödnertal.

Dieses Jahr hat es in sich, ich bekomme mehrmals Besuch, meist für kurze Zeit nur, manchmal auch in einem Hotel wohnend. Aber alle haben sie das selbe im Sinn: wandern gehen. Und auch so Freunde aus der USA, die sich auf die Alpen und ihre Schönheit freuten und mit mir eine etwas anspruchsvollere Wanderung machen wollten. Auf die Panascharte.
Diese liegt bei Wolkenstein in Gröden und so sind wir eines frühen Morgens in Richtung Grödnertal gefahren, wo es bei der Standseilbahn Raschötz los gehen sollte. Mit dieser gelangten wir zur Innerraschötzer Alm.
Die Wanderung ist etwas anstrengender und abwechslungsreicher als meine üblichen, manchmal eher gemütlichen. Doch wir lernen auf dem Weg auch Leute kennen, die mit ihrem Hund unterwegs waren. Die Bergstation liegt übrigens schon auf über 2.000 m Höhe und somit ist die Luft hier wesentlich frischer als unten in Meran. (mehr …)

Erfrischung am Göllersee

Göllersee 1Es ist heiß, die Sonne knallt, da gibt es nur eines: ab in den Badesee. Und ich bin zusammen mit ‚meiner‘ Familie (Maria, ihr Mann und ihr Sohn) zum Göllersee gefahren.

Maria, Walter und Alex wollten baden, ich sowieso. Aber Maria wollte trotz Hitze nicht auf zumindest einen Spaziergang verzichten. So haben wir uns den Göllersee ausgesucht. Hier kann man eine leichte Wanderung machen und anschließend sich in die erfrischenden Fluten des kleinen Sees werfen. So gedacht, so gemacht.
Also sind wir schon rechtzeitig am frühen Morgen los nach Aldein, denn hier liegt unser Badespaß. Das Auto haben wir in Burgstall bei Aldein stehen lassen und sind mit Picknick und Badesachen losgezogen.
Vom Aldeiner Hof sind wir auf dem Forstweg – schattig und frisch durch den Mischwald – der Markierung R gefolgt. Das steht wohl für Rotwand, denn das ist der Aussichtspunkt, den wir ansteuern. Von hier aus haben wir eine herrliche Übersicht und die lässt uns für ein paar Sekunden unser eigentliches Ziel vergessen. (mehr …)

Locherer-Bildstöckl 5Über eine gute Bekannte hatte meine Freundin die Möglichkeit bekommen, an einer Geh-Yoga-Wanderung teilzunehmen. Dabei konnte sie es einrichten, dass ich ebenfalls mit durfte. Es ging durch den Montiggler Wald und wurde vom Zentrum Tau organisiert.

Für mich etwas ganz neues, aber wieder mal war es Maria, die es entdeckt hat: Breathwalking. Oder auch Geh-Yoga. Dabei wird ganz besondere Aufmerksamkeit auf das Atmen während des Gehens gelegt. Bewusstes Atmen und Gehen, kombiniert mit Aufmerksamkeitsübungen. Das Ziel ist dabei, Stress besser abzubauen, mehr Vitalität zu bekommen und negative Energien in positive umzuwandeln. Dabei bekommt man klarere Gedanken. (mehr …)

Naturno1Der Etschradweg ist einer der schönsten Strecken Südtirols und ist einer der meist gefahrenen Fahrradwege in der Region. Entspannung, Natur und Geschichte vereinen sich entlang des Flusses.

Eigentlich bin ich ja kein großer Fahrradfan, aber Maria, mit der ich ja die meisten Unternehmungen mache, ist auf das Fahrrad gekommen. Nachdem sie letztes Jahr schon durch Ernährungskontrolle um einiges leichter geworden ist, widmet sie sich dieses Jahr mehr ihrer Fitness. Sie hat mit Yoga begonnen und ist jetzt voll auf das Radeln umgestiegen. Und das nicht nur im Stadtgewirr, sondern auch an den Wochenenden. Also habe ich einmal meine Wanderschuhe in der Ecke stehen lassen und bin in den Sattel gestiegen. (mehr …)

Stoanerne Mandln - South Tyrol 02Magische Orte haben mich schon immer angezogen. Da ist es nicht verwunderlich, dass ich irgendwann einmal die Stoanernen Mandln entdecken musste. Viele Geschichten umranken diese Felsformationen, die von Menschenhand errichtet wurden. Hexen, eventuell schon Druiden, hatten hier ihren Treffpunkt für Rituale und mehr.

Die Stoanernen Mandln liegen im Sarntal. Ich habe eine verlängerte Wanderung hier an einem sonnigen, nicht allzu warmen Frühlingstag gemacht. Und nicht vergessen, mir einen passenden Reiseführer mitzunehmen, um darin dann vor Ort die Geschichten noch einmal nachzulesen. (mehr …)

Schloss Braunsberg, LanaMaria ist definitiv die vielseitigere von uns beiden und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich in letzter Zeit immer mehr mit Kunst beschäftigt. Und da liegt es nahe, auch einmal eine Wanderung in diese Richtung zu machen.
Und so hat sie mich einen frühen Nachmittag dieser sonnigen Tage abgeholt und mich ‚entführt‘. Auf den Skulpturenwanderweg.
Los ging es in Lana, wo wir in Oberlana direkt auf den Brandis Waalweg eingebogen sind. Vorbei am Kloster Lanegg und der St. Margarethen-Kirche sind wir bis zum Wasserfall. Wir sind durch Obstplantagen, Weinanbau und unter Kastanienbäumen gewandert. Die Aussicht von hier ist schon wunderbar.
Wir sind dann die so genannte Ländprommenade entlang gegangen und in Richtung Falschauer Biotop. (mehr …)

Algund 001Algund liegt nur wenig außerhalb von Meran und hier habe ich mit Freunden eine wunderbare Zeit verbracht. Mit Ausflügen, Wanderungen, Panorama bestaunen und einfach relaxen.

Wieder einmal hatte ich die Freude, dass mich ein paar Freunde hier in Meran besucht haben. Sie leben in der Türkei und haben ihren Urlaub in Südtirol dieses Jahr verbracht. Aber nicht bei mir zuhause, sondern in einem Hotel in Algund. Ganz offensichtlich wollten sie mir keine Umstände machen, aber auch den Status einen Rundum-Verwöhn-Hotels haben. Und ich habe sie dort natürlich getroffen.
Algund geht fast in Meran über, von mir Zuhause nur wenige Minuten Autofahrt. Hier liegt auch die bekannte Forst Brauerei, wer hat nicht schon einmal ein Bier von Forst getrunken? Der kleine Ort Algund ist umgeben von Obstbäumen und Weinanbau. Und genau das war es, was uns so viel Freude gemacht hat. Die Obstbäume blühen, der Wein zeigt seine Blütenansätze und die Wiesen sind voller bunter Blumen. Die Natur… meine Freunde haben sie wahrscheinlich noch mehr genossen als ich. (mehr …)

Rienza before Toblach LakeEs gibt so viele aufregende Hobbys, die ich habe, Fischen gehörte bis dato jedoch nicht dazu. Allein schon, weil ich es immer so empfand, als würden die Männer in einem Stuhl sitzen und vor sich hinträumen und hoffen, es würde mal ein Fischlein anbeißen. Ich sollte eines besseren gelehrt werden!

Ich wohne in einer unglaublich seen- und flussreichen Landschaft. Gerade die Bergbäche sprudeln über vor Fischen, gesund und artenreich.
Dadurch, dass die Ufer nicht dicht bewachsen, sondern immer wieder mal sehr licht sind, kommt man auch wunderbar an die Gewässer und kann es sich hier bequem machen.
Zum Fischen bin ich durch einen Bekannten gekommen, der mir schon oft von seinen Fisch-Ausflügen erzählt hat und ich dann irgendwann mal gesagt habe, ich komme mit, muss jetzt einmal wissen, wie das so ist. (mehr …)

Während eines Ausflugs habe ich eine ganz neue Entdeckung über mich gemacht: ich habe Höhenangst. Und das auf einer Wanderung am Dürrenstein in Prags.

Letzten Frühherbst bin ich mit Freunden hoch zum Berggasthof Plätzwiese gefahren. Von hier aus wollten wir eine etwas anspruchsvollere Wanderung zum Dürrenstein machen. Dabei brauchten wir etwas mehr als ‚Schlender‘-Kondition, gutes Schuhwerk und Lust auf ‚mehr‘. Alles war vorhanden, ich freute mich.
Los ging es am Parkplatz Plätzwiese zunächst einmal bis zum Gasthof selber. Etwas weiter befindet sich das Hotel Hohe Gaisl und kurz vorher geht ein Weg nach links. Hier überqueren wir wunderbare Wiesen, weitläufig und einladend. Wir erreichen den Dolomiten-Höhenweg Nr. 3 und folgen diesem nordwärts. Die Landschaft hat sich verändert. Es ist steil, mit Felsen durchsetzt auf Grashängen. Es ist die Südwestseite des Dürrensteins. Es gibt zahlreiche Kehren, um diesen inzwischen doch recht anstrengenden Weg nach oben zu klettern. (mehr …)

Erzaufbereitung Maiern, FlotationsanlageEin erlebnisreicher und sehr informativer Tag in und um den Bergbau.

Eigentlich bin ich gar nicht so ein großer Fan von unter der Erde, über sie hinweg fliegen und solche Sachen. Bodenständig und auf dem Boden, nicht unter. Aber ich habe mich von Freunden überreden lassen, doch einmal einen Blick in eine ganz wichtige Berufssparte zu werfen: den Bergbau.
Dafür sind wir nach Ridnaun am Schneeberg gefahren. Es ist das am längsten fördernde Blei-, Zink- und Silberbergwerk nicht nur in Südtirol, sondern im gesamten Alpenraum. Man kann es besichtigen, es ist fast vollkommen erhalten und mehr als ein Abenteuer.
Bergbau gab es schon in der Steinzeit, die sogenannten Feuersteinlagerstätten. Doch wurde dieses nicht industriell betrieben, sondern dann, wenn man etwas brauchte, also Gelegenheitsbergbau sozusagen. (mehr …)