Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

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Blumen sind für mich wichtig. Im zeitigen Frühjahr umgebe ich mich mit ihnen zuhause, noch bevor draußen in der Natur überhaupt ein Hauch davon zu sehen ist. So habe ich mich aber trotzdem diese Tage auf der Suche nach ihnen ins Frühlingstal begeben.

Nicht umsonst hat das Tal seinen Namen, denn hier blüht es als erstes. Und so auch jetzt.

Mein Startpunkt war der Parkplatz in Montiggl, einem Dorf in der Nähe von Eppan. Zum Glück ist alles ausgeschildert und ich weiß sofort, wo es zum Frühling geht. Auf dem Weg entdecke ich schon unzählige Leberblümchen, die aus der Ferne wie Veilchen aussehen, nur größer und heller. Aber auch Veilchen begegne ich und Schneeglöckchen. Unzählige wilde Krokusse und ich kann mich nicht satt sehen an der Farbenpracht. (mehr …)

Meine Entspannungswanderung ging dieses Mal ins Passeiertal. Dort wollte ich mir den Stieber Wasserfall einmal ansehen. Bekannte hatten mir von ihm erzählt und sehr empfohlen.

Im Moment habe ich eine sehr arbeitsreiche Zeit und daher sind meine Wanderungen doch eher kurz. Aber sie müssen auch immer sein. Denn ab und zu muss ich entspannen, den Kopf frei bekommen, um neues schaffen zu können.
Also bin ich an einem sonnigen Tag mit dem Auto ins Passeiertal gefahren. Genau genommen nach Moos. Hier parkte ich das Auto und marschierte los. Dummerweise hatte ich meine Kamera vergessen, denn Fotos wären dort gewiss nett gewesen.
Hier in Moos habe ich erst einmal die Straße in Richtung Platt genommen. Über die Holzbrücke über die Passeier und dann etwas weiter geht links ein Fußweg ab. Ein Schild sagt mir, dass es hier zum Wasserfall geht. Dann also mal los!
Ich habe wirklich nicht lange gebraucht, bis ich bei den Wasserfällen ankam. Etwas mehr als eine halbe Stunde vielleicht. Dabei bin ich durch Wald und Flur und pure Natur.
Die Wasserfälle sind spektakulär! Der Pfeldererbach stürzt hier 19 m und dann nochmals 18 m tief und fließt später ab in die Passer. Es ist laut in dem sonst idyllischen Wald, die Holzbrücke, die mehr als Aussichtsstandpunkt gesehen werden kann, passt wunderbar ins Bild und lässt mich die ganze Kraft des Wasserfalls spüren.
Zurück gehe ich dann kurzerhand an der Gaststätte Bad Sand vorbei. Ein Cappuccino rundet meinen Spaziergang ab und ich habe endlich wieder einen freien Kopf und kann mich auf neues konzentrieren.

Die Empfehlung meiner Bekannten kann ich nur weitergeben. Die Wasserfälle sind zu jeder Jahreszeit ein Spektakel und von Meran wirklich nur einen Katzensprung entfernt (29 km zeigt mein Tachometer). Der Weg ist familienfreundlich und nicht weit. Moos ist übrigens ein passender Name für diese Gegend. Moos gibt es hier reichlich!

640px-St._ValentinIch kann es kaum erwarten, dass der Frühling ausbricht. Schon zeigen sich die ersten Anzeichen, die ersten Blumen recken keck ihr gelbes, weißes, lila Köpfchen aus der Erde und verkünden Sonne und Wärme. Ich liebe den Frühling mit den hellen, bunten Farben und fange auch schon sehr früh an – eben jetzt – meine Wohnung in den hellen Farbtönen und Blumen zu dekorieren. Es ist wahrlich ein Erwachen aus dem Winterschlaf. Und sobald es sich wärmer anfühlt, die Sonne scheint, bekomme ich Frühlingsgefühle. Die sich bei mir aber in einem Saubermachmodus präsentieren und ich am liebsten alles neu machen würde. Frisch soll es sein, hell und nach Blüten duftend. (mehr …)

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Kaum habe ich einen neuen Freund, bin ich schon mit ihm Pustertal wandern gegangen. Denn ich weiß, er liebt nichts mehr als die Natur zu erkunden und seine Freiheit zu genießen.

Ich bin verliebt! Bis über beide Ohren. Ja, ich weiß, gleich nach San Valentin, was ich mit Single-Freundinnen gefeiert habe, vielleicht etwas doof gelaufen. Aber ich denke, mein neuer Freund hätte mir sowieso keinen Strauss knallroter Rosen geschenkt. Aber das ist auch nicht wichtig, denn er ist so flauschig wie kein anderer, liebt es mit mir zu kuscheln und freut sich immer so sehr, wenn er mich sieht, dass es mich wortwörtlich umhaut. Mein Freund heißt Rudi. Ja, genau, ein typischer Name für die Berge. Er kommt auch von hier, genau genommen aus dem Ahrntal. Da hat er sich wirklich ein tolles Fleckchen Erde ausgesucht zum Wohnen. Und neulich bin ich mit ihm dann auch gewandert. Denn er liebt nichts mehr, als sich die Luft der Freiheit um die Nase wehen zu lassen, seine Füße in kalte Bachläufe zu halten und gemütlich auf einer Wiese zu picknicken. Er ist voll mein Typ!
Ausgeführt hat er mich ins Pustertal, in den Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Getroffen haben wir uns auf der Plätzwiese kurz nach dem Gasthaus Brückele im Altpragser Tal. Seine Freude mich zu sehen war so unglaublich überschwänglich, dass mein Herz vor Glück nur so gehüpft ist. (mehr …)

800px-Cheese_fondue_in_bread_04_12Überall sieht man jetzt wieder – wie jedes Jahr – Werbung für und um San Valentin, den Tag der Verliebten. Für Singles ist das immer eher ein Tag, den man umgehen möchte, aus dem Kalender streichen. Ich habe dieses Jahr etwas anderes getan: auf die Haideralm geladen.

Wenn man verliebt ist, dann sollte man diesen Umstand zwar jeden Tag zelebrieren, aber San Valentin ist einfach DER Tag zum Feiern. Singles haben da oftmals ein leichtes Problem: sie sind alleine, nicht verliebt, also nichts zum Feiern. Und da ich zu dieser Kategorie gehöre und noch so manche andere Freundin habe, die zwar ‘überzeugte’ Singles ist (ich eher weniger), aber dann doch irgendwie zu viel darüber redet als dass sie so ganz glücklich zu sein scheint, habe ich mir gedacht: wir zelebrieren dieses Jahr auch, ein paar Tage vorher aber. Und dafür habe ich mir was romantisches und aufregendes zugleich ausgesucht: die Haideralm.

Ok, die Haideralm ist ein Skigebiet, im Vinschgau, das zusammen mit dem Skiparadies Reschenpass zusammengeschlossen ist. Und es liegt auch sehr viel Schnee, denn man kommt bis auf 2.700 Meter hoch. Doch man kann außer Ski laufen auch Schnee/-schuhwandern. Und zum Wandern durch den tiefen Schnee hatte ich ursprünglich ansetzen wollen. Doch aus banalem Grund wurde das nichts, denn eine Freundin hat Probleme mit der Hüfte, eine andere schaffte es zeitlich nicht und eine weitere hatte dazu gar keine Lust. Blieben nur zwei übrig und das war nicht Sinn der Sache. (mehr …)

4281592047_c6a7c05f47_zGeburtstag feiern an einem der schönsten Orte der Welt: auf der Tuffalm im Schlerngebiet. Ich habe ein paar Freunde eingeladen und wir haben eine wunderbare Wanderung gemacht und anschließend auf einer der schönsten Almen angestoßen

Dieses Jahr hatte ich am Wochenende Geburtstag und, obwohl ich normalerweise da keinen Hehl daraus mache, habe ich dieses Mal ein paar Freunde eingeladen, mit mir zu feiern. Auf meine Art.
Ich habe auf der Tuffalm einen Tisch bestellt und ein paar Freunde aus der Umgebung eingeladen. Aber das Feiern musste sie sich erst noch verdienen :-D
Getroffen haben wir uns am späten Vormittag am Parkplatz zwischen Völs und Ums. Hier ließ jeder seine Kutsche stehen und wir gingen gemeinsam los. Keine Geschenke oder Blumen, denn wer will die auf einer Wanderung schleppen?
Wir folgten dem Weg Nr. 8 über den Völser Bach. Von hier ist es der Weg Nr. 2 in Richtung des Weihers. Die Sonne schien, es war blauer Himmel und gar nicht kalt. Oder jedenfalls uns nicht, denn wir waren einer wunderbare Gruppe von 8 Personen.
Beim Weiher biegen wir auf den Weg 1 und gehen leicht aufwärts. Die Runde ist schon fröhlich und unglaublich lustig.
Hier kommen wir nach gut einer Stunde zur Tuffalm, wo wir einkehren. Der Tisch ist bestellt, wunderbar gedeckt und Kerzen brennen. Wir setzen uns und bestellen aus der Karte mit zahlreichen typischen Tiroler Gerichten. Die meisten essen Knödel – was auch sonst! Eine Vorspeise für alle, dann jeder ‘sein’ Gericht. Und zum Abschluss habe ich Eis mit heißen Früchten bestellt, für alle. Selten habe ich sooo lecker gegessen. Und dazu noch in einer wunderbarer Runde lustiger, gut gelaunter Freunde. (mehr …)

Ein kurzer Wanderweg sollte mich auf einen der ältesten Pfade der Menschheit bringen: dem Weg zwischen dem Eisacktal und dem Grödental, wo bereits in der Urzeit die ersten Menschen durch die Berge gewandert sind.

Irgendwie wollte ich dieses Jahr dem Weihnachtsstress ein wenig entfliehen und so habe ich mich kurz entschlossen auf ins Grödental gemacht. In einer kleinen Pension habe ich noch einen ‘Unterschlupf’ gefunden und bin jetzt seit ein paar Tagen vollkommen stressfrei.

Naja, und es ist klar, dass mich dann diese Tage doch wieder das Bedürfnis, einen langen Spaziergang zu machen, packte. Wandern ist jetzt irgendwie nicht der richtige Ausdruck, aber ich wollte raus. Frische, klare Luft atmen, alleine Wege erkunden, einfach Freiheit spüren. Und meine Pensions-Vermieterin schlug mir vor, auf den Spuren der Bronzezeit ins Nachbartal zu gehen. Das fand ich spannend!

Los geht die Wanderung an der Mittelstation der Seceda Seilbahn. Insgesamt soll der Weg ziemlich eben sein und nur 200 m Höhenunterschied haben. Lassen wir uns überraschen!

Ich habe mir extra ein paar Notizen gemacht, denn die Namen sind hier doch leicht gewöhnungsbedürftig. Allein schon Troi Paian ist nicht wirklich leicht verständlich für mich. Dieser Weg kreuzt andere Wege mit ähnlichen, merkwürdigen Namen: Lech Lagustel, Runcaudie und Praplan.

Meinen Notizen folgend biege ich an der Seilbahn rechts zur Muratschwaige und folge der Wegmarkierung 8. Da steht auch Troi Paian – Balést – St. Jakob drauf.

Hier genieße ich schon die Ruhe und Stille. Niemand begegnet mir und ich atme tief die kalte, frische Luft ein. Über einen Bachlauf gehe ich hangaufwärts, folge dem Weg wieder leicht nach unten und komme an eine Kehre.

Dieser folgend geht es zum Baléstkamm. Ich verweile hier ein wenig, atme die frische Luft tief in meine Lungen und bin froh, ein wenig dem menschlichen Trubel zu entkommen. Ich brauche einfach meine Auszeiten. Und dabei habe ich nur die beste Erfahrung gemacht mit diesem Volk im Tal. Die Ladiner sind warmherzig, offen, und wissen es, einen Gast zu verwöhnen. Ohne wenn und aber. Hier kann man sich nur wohl fühlen.

Hier oben verlasse ich das Gipfelkreuz und spaziere zum Lech da Lagustel. Ich komme nach einer Weile nach St. Jakob und kurz danach bin ich wieder zurück in St. Ulrich.

Vollkommen durchgefroren aber glücklich komme ich in die Pension und werde gleich mit einem heißen Tee beglückt. Schnell bin ich wieder warm und freue mich, dass ich hier noch ein paar Tage verweilen darf. Und den Troi Paian werde ich im Frühjahr noch einmal machen, wenn die ersten Blumen aus der Erde hervorkommen.

Nach längerer Zeit hatte ich mal wieder Lust, alleine die Natur zu genießen, wollte aber auch nichts anstrengendes. Also habe ich mich mal für die Königswarte entschieden. Die hat einen tollen Panoramablick und die Wanderung dort hin ist leicht, sogar für Familien geeignet.

Ich bin mit dem Auto bis nach Bozen und über Blumau hoch nach Seis gefahren. Hier habe ich meinen ‘Schlitten’ abgestellt und bin zu Fuß los, direkt von Seis am Schlern.
Man nimmt zuerst die Straße nach Kastelruth nordwärts bis man zu den Wegweisern linker Hand kommt, die einen die Laranzer Runde anzeigen. Laut gefundener Angaben im Internet lagen jetzt gut 3 Stunden leichte Wanderung vor mir, mit gut 230 Höhenmeter Unterschied und etwas mehr als 8 Km Entfernung. Das ist nicht viel und ideal, um meine Gedanken zu ordnen und die Sonne zu genießen

An diesen Wegweisern nehme ich die kleine Straße mit der Bezeichnung M5/5A. Leicht ansteigend geht es jetzt westwärts, Sonne von links oben, da es Mittag ist, bis zu einer Wiese. Hier habe ich die Möglichkeit das Panorama von einer Bank zu bewundern. Es ist wirklich schön und friedvoll.

Durch Wiesen geht es weiter immer Richtung Laranzhof. Ich folge immer noch der M5 Beschilderung und somit der großen Laranzer Runde. Schon nach einem relativ kurzem Aufstieg (leicht) komme ich an die Aussichtsstelle der Königswarte. Kaum aus dem Wald getreten entfaltet sich ein wunderbares Panorama vor mir. Ich bin etwas mehr als eine Stunde bis hier gelaufen und stehe auf gut 1.150 Metern über dem Meeresspiegel.

Ich verweile ein wenig hier, genieße die Einsamkeit, denn außer mir ist hier niemand. Im Sommer ist hier bestimmt reges Treiben, auch mit Kindern. Ich wollte Ruhe, die Sonne genießen und ein wenig nachdenken. Es gelingt mir!

Der Rückweg geht jetzt leicht. Ich folge wieder dem M5-Weg, der manchmal ganz eben, manchmal leicht hügelig Richtung Lanzinhöfe geht. Wieder Wald, der mit seiner weichen Stille mich total umhüllt mit friedlichen Gefühlen. Hier und da Vogelgezwitscher, eine ganz leichte Brise… ich fühle mich geerdet.

Auf der kleinen Zufahrtsstraße gehe ich ostwärts – Dank Sonnenstand immer leicht zu ermitteln – zum Telfensattel. Hier ist auch der Straßenübergang von Kastelruth nach Seis. Von hier aus gehe ich dem Straßenverlauf folgend wieder nach Seis. Nach ca. nochmaligen eineinhalb Stunden bin ich dann wieder an meinem Auto.

Da es genau die richtige Zeit ist, fahre ich in die Innenstadt von Bozen, esse eine Kleinigkeit und gehe noch ein wenig Weihnachtsshoppen.

Nach der kleinen, alleinigen Wanderung durch die schöne Landschaft und dem anschließenden Bummeln, habe ich meine innere Ruhe wiedergefunden und habe den ganzen Stress der letzten Wochen wieder abgebaut.

14631209688_bf389245d8_z Ich bin ein Fan von Märkten, ich gebe es zu, und jetzt in der Weihnachtszeit gibt es zahlreiche, wunderbare Weihnachtsmärkte. Am Wochenende habe ich Maria angerufen und bin mit ihr und ihrem Sohn Alex auf Tour in Brixen gewesen. Erst gewandert und dann geschlemmt.

 

Es ist wunderbare Luft und ich wollte raus und hatte Lust auf Weihnachtsfeeling. Also sind wir drei nach Brixen gefahren und haben dort in der Innenstadt geparkt. Ich hatte vorher schon geguckt, wo wir wandern können, nicht zu lang und weit, und wann der Weihnachtsmarkt ist.

Gleich nach dem (einmal recht frühen) Mittagessen habe ich die zwei abgeholt und wir sind auf in die schöne, historische Stadt.

Unsere Wanderung sollte über St. Andrä und Klerant und wieder zurück nach Brixen gehen.

Die Wanderung haben wir an der Unterdrittbrücke begonnen und sind zunächst Richtung Lüsen. Nach gut einem halben Kilometer sind wir rechts abgebogen und einen steilen Hang nach oben auf die flachen Wiesenhänge. Auf dem Weg 4-5 sind wir dann zum Mistroler Hof und später zum Moardorf gekommen. (mehr …)